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Sonderausstellung Südtiroler Volkstrachten : in Sachzeugnissen, alten Bildquellen und im graphischen Werk von Erna Moser-Piffl ; Katalog
Entstehung
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mentation Südtiroler Volkstrachten von der Hand der Wiener akad.Malerin Erna Moser- Piffl, war schließlich der Anstoß für die Wiederauf-nahme des in der volkskundlichen Ausstellungstätigkeit seit langemausgesparten Themas der Volkstrachten, wobei auch in diesem Fall inWien an die unmittelbar nach dem letzten Krieg gezeigte Ausstellungaus ,, Österreichische Trachten in der Volkskunst und im Bilde"( 1946)angeknüpft werden konnte. In den schönen hellen Sälen des SchlossesGobelsburg gelangen die ,, Volkstrachten aus Südtirol" unter drei Ge-sichtspunkten zur Darstellung: In ,, Alten Bildquellen, Sachzeugnissenund im graphischen Werk von Erna Moser- Piffl" werden die Trachtenals ein besonderer Teil des kulturellen Erbes des Südtiroler Volkes inihrem geschichtlichen Werden, in ihrer landschaftlichen Aufgliederungund ihren verschiedenen rechtlich- sozialen, berufsständischen undbrauchtümlichen Ausformungen gezeigt.

An der diesjährigen Sonderausstellung in Gobelsburg haben wie-der viele mitgewirkt; alle wissenschaftlichen, technischen und admini-strativen Kräfte des Österreichischen Museums für Volkskunde in Wienund die Bediensteten des Schloßgutes Gobelsburg. Einzelne Namensollen nicht genannt werden, weil Museumsarbeit ihrem Wesen nachanonyme Arbeit ist. Alle stehen hier für ein gemeinsames Werk zusam-men. Wenn an dieser Stelle dennoch das Gebot der Namenlosigkeitdurchbrochen wird, so mag diese Ausnahme für drei Männer gelten,die am Ursprung des Unternehmens Schloßmuseum Gobelsburg ge-standen sind und im Jahre 1966 mit Tatkraft und Erfindungsgeist dieerste niederösterreichische Außenstelle des Museums für Volkskundegegründet und diese seither zu jener Geltung gebracht haben, die esuns Jüngeren leichter macht, das Museumswerk heute fortzusetzen.Der Dank gilt Wirkl. Hofrat Univ.- Prof. Dr. Leopold Schmidt, in dessenHänden bis Ende vergangenen Jahres die Direktion des Österreichi-schen Museums für Volkskunde lag, dem Hausherrn des SchlossesGobelsburg, Geistl. Rat Pater Bertrand Baumann, und dem Leiter derAbteilung Museen und Sammlungen des Bundes im Bundesministe-rium für Wissenschaft und Forschung, Min.- Rat Dr. Carl Blaha. Beson-ders zu danken ist wiederum auch dem Bundesministerium für Wissen-schaft und Forschung, welches nicht nur die gezielte Sammel- undForschungstätigkeit des Österreichischen Museums für Volkskunderegelmäßig fördert, sondern im besonderen auch das Zustandekommender Sonderausstellung ,, Volkstrachten aus Südtirol ermöglicht hat.

Klaus Beitl

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