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Der Gott außer Funktion
Entstehung
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Notizen.

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fragen des Königs, die verbuhlte Königin und die lachenden Fische und andereMotive hören wir Neues. Zum Schluß wird gegenüber der finnischen Schule dieWichtigkeit der literarischen Märchenfassungen betont.J. B.

Wesselski, A.: Einstige Brücken zwischen Orient Glossar ::: zum Glossareintrag  Orient und Okzident Glossar ::: zum Glossareintrag  Okzident. Archivorientální Glossar ::: zum Glossareintrag orientální 1, 75-84. Prag 1929. Im chinesischen Tripitaka finden sich Parallelenzu der sizilischen Sage von dem König, der die den Toten in den Mund gelegte Münzeraubt, zu dem Schwank von dem Schuster als König, zum Märchen von der gold-haarigen Jungfrau Glossar ::: zum Glossareintrag  Jungfrau und zu der jüdischen Sage von der Tochter des Mattatja. J. B.Wesselski, A.: Der Gott außer Funktion.( Archiv orientální Glossar ::: zum Glossareintrag  orientální 1, 300-311.Prag 1929.) Eine lehrreiche Zusammenstellung von Mythen, in denen der Tod( Thanatos, Yama), die Liebe( Kama, Istar, Demeter, Soma, Indra) oder das Feuer( Agni), das Glück, die Treue eine Zeitlang ausgeschaltet werden und Unordnungüber die Welt hereinbricht. Zu den Klagen über das Verschwinden der Gerechtigkeitvgl. noch R. Köhler, Kl. Schr. 2, 73.

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J. B.

Wirth, Alfred: Studien zu Wilhelm Müller. Dessau, W. Schwalbe 1929.40 S. fol.( Aus: Anhaltische Geschichtsblätter, Heft 4.)- Der wichtigste Teil diesersorgsamen Studien ist für uns die Untersuchung über Wilhelm Müllers Verhältnis zumVolkslied( S. 15-33), die gerechter und kritischer als Allen( American Journal ofgerm. Phil. 2, 283) den Einfluß des Volkslieds im Naturgefühl, der volkstümlichenSymbolik, den Motiven sowie der Technik und Sprache auf den Dichter nachweist undauch seine theoretischen Äußerungen darüber heranzieht. Daß eine verhältnismäßiggeringe Zahl von Müllers Liedern volksläufig wurde, erklärt Wirth mit der Vorliebedes Volkes für Lieder sentimentalen Inhalts. Er bespricht ferner die Einflüsse derJugendzeit Müllers, die Brüsseler Leidenschaft, die Einwirkung von Percy, Scott undBürger, endlich sein Verhältnis zu Dessau.

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J. B.

Wissell, Rudolf: Des alten Handwerks Recht und Gewohnheit. Hrsg. vonder Arbeitsgemeinschaft für Deutsche Handwerkskultur durch Konrad Hahm.2 Bände. Berlin, Erich Wasmuth A.-G. 1929. Geb. 50 M. Rudolf Wissell,Reichsarbeitsminister, hat seine Laufbahn als Schlosser und Maschinenbauer begonnen.Als wandernder Handwerksgeselle lernte er zuerst Ende der achtziger Jahre in Kieldie Gemeinschaftsgebräuche seines Handwerks kennen und hat seitdem unablässigaus gedruckten und geschriebenen Quellen das Material für dies Werk von 1200 Druck-seiten gesammelt, eine staunenswerte Leistung, wenn man bedenkt, daß er dafür nurdie kargen Mußestunden benutzen konnte, die ihm seine ständig wachsende Arbeits-last übrigließ. Der erste Band schildert, immer an Hand der Urkunden, die Ent-stehung und Geschichte der Handwerke, der zweite enthält eine reichhaltige Sammlungausgewählter Quellenstücke über die Gebräuche der Handwerker aller Gattungen. Fürdie Volkskunde ist dieser zweite Teil von ganz besonderem Werte. In 46 Kapitelnwerden die Handwerksordnungen, die Texte der Formeln bei der Aufnahme, derLossprechung, der Umfrage nach Arbeit, die Grüße und Sprüche beim Aufwandernauf die Herberge usw. im Wortlaut mitgeteilt. Vom Sachlichen ganz abgesehenöffnet sich hier eine ungeahnt reiche Fundgrube für das Studium der Berufssprachen;die Mundart der zum überwiegenden Teil niederdeutschen Urkunden ist im ganzenunangetastet gelassen worden, nur die Schreibung wurde im Interesse ungeübter Leserleicht modernisiert. Ein über 400 Titel enthaltendes Quellenverzeichnis, in demübrigens die lateinischen Titel noch stark korrekturbedürftig sind, legt von demFleiße des Verfassers und des Herausgebers Zeugnis ab. Dem deutschen Handwerkist in diesem mit warmer Liebe geschriebenen Werke eines Mannes, der von der Pikeauf gedient hat, ein schönes Denkmal gesetzt; die Wissenschaft wird es dankbarbegrüßen, obwohl der Verf. bei der Abfassung vor allem daran gedacht hat, für dieHandwerker und Arbeiter selbst ein Hausbuch zu schaffen, aus dem der Werktätigeheutiger Zeit des ,, Alten Handwerks Recht und Gewohnheit" kennenlernen könne.Für den einzelnen wird es ja kaum erschwinglich sein, aber in den öffentlichen Biblio-theken und in denen der Berufsverbände sollte es nirgends fehlen. Erfüllen sich dieHoffnungen des Verf. in dieser Richtung, so wird die Volkskunde, die in den Kreisender Handwerker und Arbeiter noch viel zu wenig Freunde und Mitarbeiter hat, darausnicht geringen Gewinn ziehen. Vom Verleger ist das Buch in ein würdiges Gewandgekleidet und mit ausgezeichneten Faksimiles und anderen Abbildungen verziertworden.F. B.Zeller, Rudolf: Volkskunde und Schule. Bern, P. Haupt. 4 S. 0,40 M.( S.-A. aus ,, Erziehung und Weltanschauung".) Eine ganz knappe Aufzählung

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