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Über das Problem des sogen. Versehens der Frauen (Muttermale) : und Mutmaßliches über Vererbung und Beeinflussung des Kindes in körperlicher und seelischer Beziehung vor der Geburt ; Beobachtungen und persönliche Erlebnisse aus 20-jähriger Kinder- und Jugendfürsorgepraxis an Hand von einschlägigen Beispielen
Entstehung
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Über das Problem des sogenannten Versehens der Frauen.

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sich zur stattlichen Jungfrau Glossar ::: zum Glossareintrag  Jungfrau entwickelt und war in ihrem Beruf alsBüglerin tätig. Ob sie ihre Schreckhaftigkeit verloren hat, ist mirleider nicht bekannt, da ich nichts mehr von ihr gehört habe.

Diesen zwei, gewiß nicht uninteressanten Beispielen von derWahrscheinlichkeit der vorgeburtlichen Beeinflussung der Leibesfruchtwill ich noch einen Fall etwas anderer, aber nicht weniger inter-essanter Art, der mir in meiner Jugendfürsorgepraxis vorgekommenist, beifügen.

Eine jüngere Frau, die sich seit etwa einem halben Jahr Mutterfühlte, wohnte gegenüber einer Mühle, in welcher ihr Mann als Müllerin Arbeit stand, und in der unversehens ein großer Brand ausge-brochen war. Sie beobachtete plötzlich das Großfeuer und eilte inAngst und Schrecken auf die Straße, um nach ihrem Manne zuschauen. Mit großer, begreiflicher Beklemmung stand sie, auf seinErscheinen harrend, vor dem lichterloh brennendem Hause. Endlich,nach qualvoller Pause, sah sie ihn aus einem Fenster springen undmit verbranntem Bart und Haar und verkohlten Hemdärmeln kam erauf sie zu.

Da die Stiegen schon brannten, mußte er, um sein Leben zuretten, den Sprung aus dem Fenster wagen, was die Frau mit ansehenkonnte. Sie war derart erschrocken, daß sie in der Aufregung sprach-los dastand und die Ruhe erst so nach und nach finden konnte. Vondem Vorfall an ist der Mann stockheiser geworden und ist es bis zuseinem Tode, der nach etwa 6 Jahren erfolgte, geblieben. Er konntenur lispeln. Die Frau hat einige Monate nach diesem Brande einKnäblein geboren, das jetzt etwa 7 Jahr alt ist. Rumpf und Armesind ganz normal, die Beine dünn und schwächlich, der Kopf istziemlich groß und hat abnorme Schädelbildung. Das Kind sieht gut,hört gut, ist zutraulich und anhänglich, gemerkig, versteht, was manzu ihm spricht aber sprechen kann es gar nicht und wird es nielernen. Fragen wir der Ursache dieses Zustandes nach, so stehen wirvor einem Rätsel. Ists bloßer Zufall oder steckt etwas anderes da-hinter? Es kann das eine odere andere sein.» Nix Gewisses weißman nicht gewiß.<< Meine Vermutung aber geht dahin, daß die Angstund Aufregung und der plötzliche Schrecken der Mutter Einfluß aufden Fötus ausgeübt und Veränderung an demselben hervorgebrachthat. Ob es tatsächlich so ist oder nicht, mögen die Götter entscheiden.Die Wahrscheinlichkeit aber liegt handgreiflich nahe, daßdieses Kind das Opfer der Begebenheit an der brennendenMühle geworden ist.

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Ob der Umstand, daß diese hoffende Mutter den Vater seit dem