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Verband der Bundesmuseen angehörigen Österreichi-schen Museums für Volkskunde; vertreten wird derVerein und das Museum durch dessen Präsidenten undDirektor. Die Finanzierung des Generalsanierungs-projektes im Ausmaß von rund 16 Millionen Schillingwurde annähernd zu gleichen Teilen aus Förderungs-mitteln des Bundesministeriums für Wissenschaft undForschung als Museumserhalter und aus dem Altstadt-erhaltungsfonds der Stadt Wien als Gebäudeeigentümerbestritten.
Es fügt sich glücklich, daß 1994/95, daVerein und Museum ihr hundertjähriges Bestehen feiern,das Museum also über ein modernes Instrumentariumverfügt, mit dessen Hilfe der Öffentlichkeit eine in Kon-zeption und Gestaltung neue ständige Schausammlungüber„ Volkskultur der vorwiegend vorindustriellen Zeitaus der Sicht von heute in Objekten von gestern" wiederzugänglich gemacht werden kann.
Dreikönigstag 1994
Klaus Beitl
Literatur
Leopold Schmidt: Das Österreichische Museum für Volkskunde. Werden undWesen eines Wiener Museums(= Österreich- Reihe 98/100). Wien 1960.
Leopold Schmidt: Das Österreichische Museum für Volkskunde. In:Museenhandbuch/ Führer durch Wiener kulturhistorische Sammlungen,2. Teil(= Schriften zur Volksbildung des Bundesministeriums für Unterricht15/2). Wien 1964, S. 205-244.
Klaus Beitl: 90 Jahre Österreichisches Museum für Volkskunde. Zentral-museum und Museumsdezentralisation. In: Österreichische Zeitschrift fürVolkskunde XXXIX/ 88, Wien 1985, S. 227-249.
Klaus Beitl: Trotz Umbaus gestörter Betrieb. Die Umstrukturierung desÖsterreichischen Museums für Volkskunde. In: Neues Museum. Dieösterreichische Museumszeitschrift 1990, Nr. 4, S. 34-39, Abb.