FASCHINGS PREDIGT
1982
Liebe trauernde, dickgewordene, wogend besoffene Faschings-menge!
Wieder ist ein Jahr voll Sorg und Leid vergangen und wir wer-den den rauschgezeichneten, angepischten Fasching, auf demMisthaufen begraben.
In tiefer Trauer muß ich hier gestehn,
bei uns Burschen ist was schreckliches geschehn.
Die Krautsack Heidi hat uns autaun den Hund
sie schloß mitn Gutschi Hans den Ehebund.
Mia hätn den Hans nau olli recht gern,
denn bei uns föt seither der blühende Stern.Man heat holt kuan lautn Rülpser mehr,wal so an Hansl kriang ma nimmermehr.
Ob Alfa Sud oder ob Reno,
an Jordon mocht a jedes Auto froh.Mull straft er do aun, a mull duat,
des is an Ernstl sain naicher Spuart.
Owa deis is iam ollas quis,
wall der Ernst jo e Vullkasko versichert ist.
Beim Dietmar aus dem Simonhaus,
do schauts beim Fußbollspün nit rosig aus.Des muis ma owa irgentwia verstain,
ea muis jo in Moraschdoaf a guid benaunda sain.
Denn wenn er zua sai Trude foat,
do bleibt iam sicher nix erspoat.
Das Arbeiterball is guit verlaufen,
die Vroni bekam nicht genug vom saufen.Der Hans, der stet erpost daneim,
und tat iar am liabstn uani gem.Dais hot a si owa dann nau iwalegt,
und hot die Vroni dahuam niederbett.
Er söbst is nauamul ins Wiatshaus gfon,er wult ihr damit in Herrn im Haus zoang.
Wisawi vom A& 0,
da wohnt der Gigi und is froh.
Er is da Chef vom Spurtverein,
drum trinkt er manchmul zu vü Wein.
Am nechsten Tog do hod er dann an wechn Kopf,
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