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2 (1991) Lampen, Leuchter, Licht : Katalog. 2 / Aus der Metallsammlung des Österreichischen Museums für Volkskunde : Österreichisches Museum für Volkskunde, Hauptgebäude Wien, Gartenpalais Schönborn
Entstehung
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verleiht; die Kerzentüllen werden durchbrochen gearbeitet, um die Ker-zenreste leichter entfernen zu können; eine Traufschale fängt das über-laufende Fett auf. Viele Leuchter werden noch zusätzlich mit einer kleinentrichterförmigen Tülle, dem sogenannten Sparer" zum Ausbrennen derKerzenreste versehen. Immer wieder werden die Kerzentüllen verstellbarund verschiebbar angebracht; die Leuchter erhalten Lichtschirme, die diedirekte Lichtstrahlung abhalten. Und im ländlichen Bereich werden sie mitgroßen Griffhaken ausgestattet, die ein Aufhängen und insbesondere einbequemes Tragen ermöglichen sollten, wenn man die Stube als deneinzig beleuchteten Raum verlassen wollte.

a) Standleuchter mit fester Kerzentülle

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Glockenleuchter, Bronzeguẞ. Glockenfuß mit Traufteller, kurzerSchaft mit Tropfen und Tulpe als Kerzentülle.

Um 1450, vielleicht auch um 1350. Vermutlich Persien.h= 22 cm

Inv.-Nr. 55.389

Glockenleuchter, Gelbguß. Dreiteilig, mit Mutter verschraubt. Glok-kenfuß mit flachem Traufteller, auf hochgezogener Mitte aufge-schraubter Vasenaufbau. Aufgeschraubte zylindrische Kerzentülle mitbreitem Rand. Meistermarke: 3 Pfeile zwischen SF( vermutlich StefanForster, Nürnberg 1656).

Um 1660. Nümberg. Erworben in Veldes, Krain.h= 15,5 cm

Inv.-Nr. 55.396

Glockenleuchter, Messing, gedrückt. Zweiteilig, mit Mutter ver-schraubt. Glockenfuß mit flachem Traufteller, kurzer Schaft mit Ker-zentülle in Form einer bauchigen Vase.

Um 1650. Vielleicht Oberitalien. Erworben in Veldes, Krain.h= 17 cm

Inv.-Nr. 55.397

Glockenleuchter, Messing, gedrückt( Fuẞ) und gedreht( Schaft).Zweiteilig, mit Mutter verschraubt. Glockenfuß mit flachem Traufteller.Aufgeschraubter Schaft mit Knäufen und breitrandiger zylindrischerKerzentülle.

Um 1670. Nordeuropa. Erworben in Bergen, Norwegen.h:= 24 cm

Inv.-Nr. 55.387

Glockenleuchter, Messing, gedrückt und gedreht. Zweiteilig, mit Mut-ter verschraubt. Glockenfuß mit Blütenranken, zum Teil in Durch-bruchsarbeit( Sägearbeit), zum Teil graviert. Stark profilierter Schaftmit durchlöchertem Nodus und gravierter, zylindrischer Kerzentülle.Um 1650. Vermutlich Italien, vielleicht auch Skandinavien. Erworbenin Meran, Südtirol.

h= 17,5 cm

Inv.-Nr. 55.391

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