USA erfundene und in den 60er Jahren nach Europa gebrachtePetroleumlampe den Markt erobert hatte. Das dünnflüssige Petro-leum, das vom Docht schnell und kräftig aufgesaugt wird, machte diekomplzierte Pump- und Druckvorrichtung, wie sie bei den Rüböllam-pen erforderlich war, endgültig überflüssig.
a) Talglampen
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Talgschale, Terrakotta. Niedriges offenes Gefäß mit ausladendemRand und Dochtschnabel.
Erworben in Wien.
h= 5,5 cm, d= 11,5 cm
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Inv.-Nr. 62.703
Talgschale, Eisenblech. Schildförmige Schale mit Griffhaken undaufgebogenen Rändern. Sie konnte bei Bedarf auf einen Untersatzgestellt werden.
2. Hälfte 18. Jahrhundert. Erworben in Meran, Südtirol.111 cm, b= 7 cm
Inv.-Nr. 55.601
Talglampe zum Hängen, Eisenblech und Schmiedeeisen. Runde,schnabelförmig ausgezogene Talgschale, mit rinnenförmiger Docht-auflage. Schräg aufsteigender Arm mit beweglich angebrachtem Ha-ken zum Aufhängen an einen Lampenträger.
1. Hälfte 18. Jahrhundert. Erworben in Veldes, Krain.
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h 16 cm, d= 6,5 cm
Inv.-Nr. 55.553
Talglampe zum Hängen, Gußeisen und Eisenblech. Runde, schna-belförmig ausgezogene Talgschale mit rinnenförmiger Dochtauflage.Angesetzter geschwungener Arm, ornamental ausgeschnitten.
18. Jahrhundert. Erworben in Salò am Gardasee, Italien.
h= 15,5 cm, d= 7,5 cm
Inv.-Nr. 55.597
Talglampe zum Hängen, Eisenblech. Vermutlich frühindustrielles Er-zeugnis. Siebeneckige Schale mit ausgezogenem Schnabel und ge-krümmtem Arm, der in einen Zierknopf( Gesichtsform) ausläuft. Wan-dung und Arm mit floralen und ornamentalen Motiven verziert. Am Armbeweglich angebrachter Haken zum Aufhängen an einen Lampenträger.19. Jahrhundert. Erworben in Salò am Gardasee, Italien.h= 25 cm, 1
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8,5 cm
Inv.-Nr. 55.602
Talglampe zum Hängen, Gußeisen und Schmiedeeisen. Tropfenför-mige Talgschale mit Tiermotiven( hasenjagender Hund). GekrümmterArm mit beweglich angebrachtem, geschmiedeten Aufhängehaken.Vermutlich 18. Jahrhundert. Erworben in Venedig, Italien.
h= 25 cm, d= 6,5 cm
Inv.-Nr. 55.579
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