weisungen für Frauen" und Sammlungen technologischer Muster ver-mehrt greifbar werden.
Neben der Darlegung des in vielen Jahrzehnten beharrlicherSammeltätigkeit zustandegekommenen besonderen Museumsgutes istes die Aufgabe der Ausstellung, vor allem solche Zusammenhängesichtbar zu machen. Dort, wo sich Lücken im Sammlungsbestandzeigten oder Gegenstände aus anderen öffentlichen oder privatenSammlungen zusätzliche Aspekte aufzuzeigen geeignet waren, hatdas Österreichische Museum für Volkskunde dankbar auf bereit-willigst gewährte Leihgaben zurückgegriffen. Zu bedanken sindan dieser Stelle das Benediktiner Superiorat WallfahrtskircheMariazell( Steiermark), insbesondere Hochwürdigster Herr Dr.P. Superior Veremund Hochreiter OSB, welcher die Ge-nehmigung zur Entlehnung und zur gleichzeitigen wissenschaft-lichen Bearbeitung sämtlicher Haarobjekte der Schatzkammer derWallfahrtskirche Mariazell erteilt hat, das Technische Museumfür Industrie und Gewerbe in Wien( Dir.HR.Dipl. Ing. RolfNiederhuemer und wiss. Rat Dipl. Ing. Gerhard Maresch)und das Österreichische Tabakmuseum in Wien( Dir.Dr. HerbertRupp) sowie die privaten Leihgeber Frau Reg. Rat AugusteTomschik
und Frau Thilde Hauser.
Ein ehrfürchtiges Gedenken gebührt hier Herrn akad. Maler undRestaurator Prof. Fritz Weninger, dem langjährigen Mit-glied des Vereines für Volkskunde und treuen Freund des Öster-reichischen Museums für Volkskunde in Wien, aus dessen privatemBesitz das Museum wenige Zeit vor seinem uns soeben bekanntge-wordenen Tod am 25. September 1981 einen wohl einzigartigen Be-stand von künstlerischen Haarstickereien und Schmuck aus Haarenerwerben konnte.
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