THEOLOGISCHES.
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solchen grossen Herrn als der Bapst ist, nicht Liegen heissen" ¹);denn seine Wut kennt überhaupt keine Grenzen, und auchdie guten Lehren, die der Bapst giebt, benutzt er zu mass-losen Angriffen, indem er nachzuweisen sucht, dass dieser selbstseine Lehren nicht befolge und also, wenn er sie gebe, vonHochmut und Heuchelei besessen sei.
Die folgenden beiden Abschnitte wenden sich gegenDominicus Limpricius 2), einen Mönch, der im Auftragdes Bischofs Marcus von Olmütz in Mähren ,, Zettel undBüchlein von Religionssachen schreiben und drucken lassen".Zwei von diesen Traktaten fielen Spangenberg in die Hände,und dieser nahm nun mit glühendem Eifer die Gelegenheitwahr, wieder einmal die protestantische Lehre als die einzigwahre und die katholische als die erlogene, teuflische hinzu-stellen. Der erste war des Limpricius Schrift ,, Eine rechteVnterweisung Christlicher Communion" 3), welche nach Span-genbergs Bericht folgende 5 Thesen aufstellte: 1. AlleChristen sollen für gewöhnlich nur Ostern zum Sacramentgehen. 2. Ein ,, geweiheter Ketzerpriester vnd ein vngeweihe-ter" können das Sacrament nicht reichen. 3. Priester ,, sonit Mess halten" und Laien sollen sich ,, an einer gestalt desSacraments genügen lassen".- 4. Die Handlung des Sacramentssei ein Opfer. 5. Es könne nur in der Römischen Kirche,, gehandlet, gereicht und empfangen werden". Mit gewaltigemApparat sucht Spangenberg die Beweisgründe des„, freuelMünch" zu entkräften und er schliesst in der Hoffnung, dasPublikum gehörig gewarnt zu haben ,,, dass sie sich für demschendlichen Wolff in der Münchskappen hüten lernen".
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Der zweite Angriff gegen Limpricius richtet sich gegendessen Schrift ,, Von guten Wercken." 4), und wenn er auch
¹) B 2.
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2) Wider Dominicum Limpricium einen schädlichen Münch vndreissenden Wolff vnter der Heerde Christi im Land zu Mehren." C3- C42.3)" Auff den Zettel Limpricij von der Christlichen Communion."C4 F.
4) Wider das Büchlein Dominici Limpricii Von guten Werken."
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