140 Holzschuhgeige. Scherzgeige aus der Bretagne, FrankreichAnkauf vom Musée Breton, Saint Malo, Bretagne, 1912.
Vermittelt und finanziert durch Rudolf Trebitsch.
Gleichmäßig abgesägter Holzschuh als Korpus; ein in 8- Form ausgeschnittenes Brett als Decke,aufgeleimt, angenagelt und braun poliert; zwei rechteckige, parallel verlaufende Schalllöcherin der Decke ausgeschnitten; Hals und Wirbelkasten aus einem Stück Weichholz geschnitzt,oberes Ende als gekrümmte Spitze; 4 Saiten: Hanfschnüre am unteren Ende der Decke in4 Bohrlöchern befestigt, werden mit den geschnitzten Wirbeln gespannt.
Gesamtlänge: 490; Korpus: Länge 285, Breite max.: 105, Höhe: 50; Decke, Länge: 315,Breite: 160-195; Schalllöcher: 67 × 8.
ÖMV 28.122
141 Violine. Bastlerarbeit eines russischen KriegsgefangenenSchenkung von Hugo Rieger, Wien, 1960.
Rotbraun poliertes Instrument, ohne Saiten.
Gesamtlänge: 632; Korpus: 352, Oberbügel: 160, Unterbügel: 202; Zargenhöhe: 30; Halsmit Schnecke: 277; Griffbrett, Länge: 275, Breite: 22-37, Stärke 6; Saitenhalter mit einemmechanischen Saitenstimmer: Länge 107; Sprünge in Decke und Boden.
ÖMV 54.313
142 Fantasieinstrument aus Holz und Blech
Herkunft unbekannt.
Langgezogenes und gitarrenförmiges Instrument mit möglicher Bass- oder Begleitfunktion.Gesamtlänge: 800; Oberbügel: 290, Unterbügel: 250; Zargenwand aus Blech, Höhe: 110;Schallloch rechteckig in die Decke aus Fichte eingeschnitten und mit einem Blechband verziert:100 × 70; drei verschieden angeordnete Blechplättchen als Deckenverzierung; Metallfeder mitSchlagknopf auf Decke aufgeschraubt: 125x10; Hals mit Blechverkleidung, Griffbrett: 268x60;Wirbelkasten mit schlüsselartigen Wirbeln aus Metall; Saitenhalter aus Gusseisen.
ÖMV ONr. 423
Streich-instrumente
201