Druckschrift 
2 (2012) Musikinstrumente : Katalog der Sammlung der Musikinstrumente des Österreichischen Museums für Volkskunde in Wien. 2 / Chordophone / Walter Deutsch und Gerlinde Haid. In Zsarb. mit dem Institut für Volksmusikforschung und Ethnomusikologie an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und dem Österreichischen Volksliedwerk. Unter Mitarb. von Elisabeth Egger... Mit einem Vorw. von Margot Schindler
Entstehung
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Raffele

In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde diese auf nur dreiMelodiesaiten beschränkte Zitherform von der Volksmusikpflege inÖsterreich und Bayern aus der Spielwelt der ländlichen Gesellschaftin Südtirol 20 übernommen.

Das akkordisch- mehrstimmige Spiel auf den Saiten wird miteinem Plektrum- in schneller Folge hin und her gestrichen- erreicht.

24 Raffele aus Südtirol, gebaut um 1901

Ankauf von M. Red und Prantner, Bozen, 1913.

Korpus in schmalgebauchter Form ohne Wirbelstock; Gesamtlänge: 470, Breite: max. 230;Deckenstärke: 4; Bodenstärke 5; Zargenhöhe: 12-15; rundes Schallloch: Ø 75; 3 gedrechselteHolzfüße am Boden befestigt.

Griffbrett, Länge: 315, Breite: 40, Stärke: 3-5; 16 Bünde in diatonischer Anordnung; 3 Stimm-wirbel, vierkantig mit Ösen, durch die Decke in den Oberklotz eingelassen; 3 Melodiesaiten,Mensur: 367; beschädigter Anhängestock mit 3 Anhängestiften.

Dekor: Kerbschnittornamente um Schallloch, auf Decke und Deckenrand.ÖMV 32.470

M

Zithern

20 Karl Horak: Das Raffele in Tirol. In: Sänger- und Musikantenzeitung 28, München 1985, Heft 5, S. 317-322.

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