verschickte, waren:"[ V] olkstümliche[ r] Hausbau, Hausgeräte, Werkzeuge,Volkstracht, Einteilung des Arbeitstages, Nahrung, Unterhaltung, Gesang, Sittenund Bräuche des Volkes"( Wopfner H., Viktor von Geramb, 365). Vgl. zum Inhalt desFragebogen weiters Geramb V., Die Knaffl- Handschrift, 8f.
280 Georg Göth( 1803-1873), Mathematiker und Privatsekretär sowie ArchivarErzherzog Johanns, verwendete Teilergebnisse für sein 1836 begonnenes Werk,„ Das Herzogthum Steiermark", das allerdings nach drei Bänden( Brucker Kreis[ zweiBände], Judenburger Kreis) seinen Abschluss fand. Vgl. Göth G., Das HerzogthumSteiermark.
281„ Im Titel des beigefügten Mundartwörterbuches kommt der von K[ naffl- Lenz]offenbar selbstgefundene Begriff, Volkskunde' in Österr[ eich] zum ersten Mal vor"([ N.N.], Knaffl- Lenz, Johann Felix, Beamter, 430).
282 Vgl. zum damaligen Verständnis des Begriffes„ Statistik" als„ Beschreibung derpolitischen, wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Situation von, Land undLeuten" Schneider B., Land und Leute, 1. Diese„ beschreibende Statistik" verstandsich als Wissenschaftsbereich der sogenannten Cameralwissenschaften, demVorläufer der heutigen„ Staatswissenschaften“. Ab der Mitte des 18. Jahrhundertsentstanden als ihre Frucht zahlreiche Landesbeschreibungen( vgl. Schneider B.,Land und Leute, Vorwort).
283 Vgl. zur Geschichte der statistischen Bemühungen Erzherzog Johanns sowiebesonders zur Entstehung und Geschichte der Befragung Erzherzog Johanns füreine Innerösterreichische Statistik und zu deren Ergebnissen bis zum AbbruchSchneider B., Land und Leute, hier bes. 23-29.
284 Richard Weiss( 1907-1962), Schweizer Volkskundler. Eines seiner Schlüsselwerke,das in jenen Nachkriegsjahren eine weite Strahlkraft erlebte, ist die„ Volkskunde derSchweiz( 1947).
285 Geramb V., Viktor von Geramb, 88.
286 Vgl. Eberhart H., Karl Weinhold in Graz, 24.
-
Geramb beginnt seinenHabilitationsprobevortrag von 1924 mit Verweisen auf Weinhold und dessen Kolleg„ Kulturgeschichte Deutschlands"( WS 1852/53),„ das wahrscheinlich überhaupt ersteKolleg über deutsche Volkskunde"( Geramb V., Die Volkskunde als Wissenschaft,323).
287 Vgl. Weber- Kellermann I./Bimmer A., Einführung, 66.
288 Vgl. Koren H., Viktor von Geramb, 8.
289 Die dritte, verbesserte Auflage publiziert Geramb 1948 unter dem den verändertenZeitläuften angemesseneren Titel„ Sitte und Brauch in Österreich. Ein Handbuchzur Kenntnis und Pflege guter heimischer Volksbräuche"- vgl. Geramb, Sitte undBrauch.
290 Geramb V., Deutsches Brauchtum Glossar ::: zum Glossareintrag Brauchtum in Österreich.
291 Riehl W. H., Die Volkskunde als Wissenschaft, 214, zitiert nach Lutz G., Volkskunde,28.
292 Vgl. Schweighofer B.,„ ,, Heimatschutz' und, Volksbildung", 336.293 Vgl. Schweighofer B. ,,,, Heimatschutz' und, Volksbildung", 332.294 Kretzenbacher L., Volkskunde als Faktor der Kulturprägung, 91.295 Koren H., Viktor von Geramb, 9.
296 Strutz J., Neugermanistik und Deutsche Volkskunde, 113.
297 Eberhart H., Nationalgedanke und Heimatpflege, 431.
298 Hans Gielge( 09.06.1901-16.01.1970) lebt seit 1920 in Bad Aussee, arbeitet alsVolksschul-, Hauptschullehrer und-direktor und engagiert sich im Sinne Viktor
GERAMB LEben 123