Studienwechsel zur Geschichte und Geographie im 3. Semester hat Geramb niemehr eine Vorlesung von Meringer inskribiert, auch nicht als außerordentlicher Hörerzwischen 1907 und 1909( nach seiner Promotion)"( Eberhart H., Die Entwicklungdes Faches Volkskunde, 41). Erklärungsmöglichkeiten für diesen Widerspruchfindet Eberhart einerseits darin, dass Geramb im Nachhinein sein Lehrer- Schüler-Verhältnis zu Meringer idealisiert zur Darstellung bringen wollte. Wahrscheinlicherist für Eberhart aber die Teilnahme Gerambs an verschiedenen außeruniversitärenKursen und Stammtischen Meringers, auf die Geramb in seinem Rudolf Meringergewidmeten Artikel in seinem Erinnerungsbuch„ Verewigte Gefährten“ hinweist( vgl.Geramb V., Verewigte Gefährten, 84-90). Eine weitere Möglichkeit wäre jene, dassGeramb Meringers Vorlesungen hörte, ohne sie zu inskribieren- eine damals nichtunübliche Vorgangsweise.
24 UAG, PA Viktor Geramb, ohne Zahl„ Grundbuchsblatt Dr. Viktor Geramb", undatiert,fol. 1 verso.
25 Vgl. UAG, Rigorosenprotokoll der philosophischen Fakultät der Karl- Franzens-Universität Graz, Nr. 597.
26 Vgl. UAG, Rigorosenprotokoll der philosophischen Fakultät der Karl- Franzens-Universität Graz, Nr. 597.
27 Vgl. UAG, Rigorosenprotokoll der philosophischen Fakultät der Karl- Franzens-Universität Graz, Nr. 597.
28 Vgl. zu den genannten Professoren das Verzeichnis der Akademischen Behörden,20ff.
29 Vgl. Wopfner H., Viktor von Geramb, 363. Auf diesen Plan weisen auch gewisseeinschlägige Vorlesungen, wie„ Didaktik des Sprachunterrichtes" oder„, Schulhygiene“hin, die Geramb schon während des Studiums wählt- vgl. UAG, Phil. Fak., NationaleViktor Gerambs für das WS 1902/03 und das SS 1905.
30 Vgl. Geramb V., Viktor von Geramb, 80- Vgl. dazu auch Geramb V., Der gegenwärtigeStand der Hausforschung, die offenbar publizierte Version dieser Hausarbeit. Vgl.weiters Eberhart H., Die Entwicklung des Faches Volkskunde, 42.
31 Vgl. Geramb V., Die Volkskunde an der Grazer Universität, 180f.
32 Vgl. Eberhart H., Von Karl Weinhold bis Rudolf Meringer, 404f.
33 Vgl. UAG, PA Viktor Geramb,„ Cur[ r] iculum vitae" Viktor Gerambs als Beilage zuDek.-ZI. 923 ex 1930/31, Kommissionsbericht der Kommission 194 vom 06.03.1931,fol. 140-145.
34
Geramb V., Der gegenwärtige Stand der Hausforschung.
35 Vgl. Eberhart H., Nationalgedanke und Heimatpflege, 427f.
36 Trotz dieser Hürde ist Karl Uhlirz( 1854-1914) Geramb, wie dieser selbst schreibt,jedoch später freundschaftlich und fördernd zugetan, vgl. Geramb V., Viktor vonGeramb, 84-85.
37 Geramb V., Viktor von Geramb, 80.
38
Geramb V., Viktor von Geramb, 80.
39 Vgl. UAG, PA Viktor Geramb, ohne Zahl, Lebenslauf Viktor Gerambs vom 28.06.1938,fol. 102-103.
40 Anton Mell( 1865-1940), studiert Deutsch, Geschichte und Geografie an der UniversitätGraz und promoviert 1887. Durch Vorlesungen bei Josef Zahn mit den historischenHilfswissenschaften vertraut, wird er von diesem bereits 1887 als Volontär insSteiermärkische Landesarchiv aufgenommen, dessen Direktor Zahn ist. 1897 an derGrazer Universität habilitiert folgt Mell 1905 seinem Mentor Zahn als Archivdirektornach. Mell leitet das Archiv bis 1923. 1923 wird er, als zum damaligen Zeitpunkt
GERAMB LEBEN
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