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Die Nachbarschaft der Deutschen und Slawen an der March : kulturelle und wirtschaftliche Wechselbeziehungen im nordöstlichen Niederösterreich
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Anmerkungen:

1) Annales Alemannici MGSS I, 54.

2) Das Werden Wiens. Wien 1951. S. 48 ff.

3) Vgl. dazu die Stellungnahme K. Lechners zu Öttingers Theorie.( UH, Jg. 23,1952, S. 43 ff.)

4) Öttinger, a. a. O., S. 55.

5) In den Annalen von Fulda 855 und 860 als vallo firmissimo munitum"bezeichnet.

6) Vgl. A. Schultes, Heimat an der Grenze.

7) Vgl. H. Weigl, Die Grundlagen der modernen Besiedlung Niederösterreichs..( Jb NO, Bd. 23, 1930, S. 25 ff.)

8) Vgl. F. J. Beranek, Die deutsche Besiedlung des Preßburger Großgaues.

9) Vgl. unten S. 60.

10) H. Kaser, Der Volks- und Kulturboden des Slowakeideutschtums, S. 51 ff.

11) 1570 hätten sie das verödete Nöttendorf bei Sachsengang besiedeln sollen. Vgl.Stephan Neill, Topographie der verschollenen Ortschaften in Niederösterreich.Nachträge.( BII, Jg. XVII, 1883, S. 347.)

12) Nach dem Testament von Georg Hartmann v. Liechtenstein.

13) Vgl. E. Bernleithner, Der Türkeneinfall 1529 und die Marchfeld- Kroaten.( UH,Jg. 20, 1949, S. 1 ff.)

14) Nach Mitteilung von Herrn Oberlehrer L. Sünder waren es 1951 fünf Männerund drei Frauen.

15) Nach Ergebnissen der Volkszählung 1910.

16) So bestand bis 1925 in Hohenau eine Förderklasse( die Slowaken verstanden,, Pferdeklasse"!), die der deutschen Sprache nicht mächtige Kinder für denVolksschulunterricht vorbereiten sollte. Dieser Umstand wurde u. a. bei denBestrebungen zur Errichtung einer tschechischen Schule ins Treffen geführt.17) Vgl. E. Rippel, Wege und Voraussetzungen einer deutsch- tschechischen Lehn-wörterkunde.( Slavia, Jg. XVIII, 1944.)18) Vgl. Beranek, Die deutsche Besiedlung des Preßburger Großgaues, a. a. O.19) In der Urkunde heißt es deß Edelmanns Mieloschen Hauß"; es wird sich dawohl um den Anführer der 1568 angesiedelten Kroaten handeln, die in Rabens-burg die Feldmark des verödeten Örtes Geresdorf als Neustiftung angewiesenerhielten.( 1570 Geresdorfer- oder Kroatenfeld!)

20) Nach dem Verzeichnis der durch den Tartareneinfall 1604 verbrannten Häuser.21) Nach dem Verzeichnis Liechtensteinscher Untertanen.

22) Es dürfte sogar zu Namensübertragungen gekommen sein. So ist in den Ma-triken bis 1695 der Name Helmiler" häufig, an seine Stelle tritt ziemlich un-mittelbar die Übersetzung Pekelni mlynar".

23) Vgl. unten S. 108 ff. das Kapitel Handwerk".

24) Nach dem Liechtensteinschen Urbar 1414.

25) Nach Mitteilung von Herrn Direktor Kaider.

26) Slawische Ortsbenennungen im Weinviertel, a. a. O.

27) ebda.

28) Dieses auf Ydungesbiuge(= des Jedune Beuge, die Flußkrümmung) zurück-gehende Wort ist wegen seiner Unverständlichkeit in der Kanzlei und Ver-kehrssprache verschiedenen Umdeutungen ausgesetzt gewesen, wie nieder"und berg", sodaß die slawische Entlehnung nicht verwunderlich erscheint. ImJiddischen heißt der Ort ,, Nidpoigen".

29) Kroat hat die Bedeutung von Nomade, Oberhirt, Gebieter. Nach Ansicht HerrnProf. Kranzmeyers handelt es sich hier um eine Adelsschicht. Vgl. auch L.Hauptmann, a. a. O.

30) Was Namen erzählen. S. 37.

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