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und nach seiner weiteren Verbreitung zunächst Unterkärnten zuordnen müssen. Alsseine Hauptmerkmale erweisen sich die seitlich an die verstärkte Vorsohle angesetzten,massigeren und meist aufgekrümmten Streichleisten oder„ Flügel", das umsetzbareStreich oder Teileisen statt eines separaten Riß und ein gestreckter, meist völlig ge-rader Arlbaum oder Grindel, beides zugleich Indizien für eine veränderte funktionelleBestimmung dieser Arlform, die man innerhalb eines sehr vielteiligen Formengefügesbereits der Ostgruppe ostalpiner Arllandschaften zuweisen wird müssen. Etliche Bei-spiele dieses Arltyps Unterkärntens sollten diesen grundlegenden Unterschied in derlandschaftlichen Verbreitung bestimmter Arlformen verdeutlichen und zugleich die ent-scheidende Grenzlage der einfachen, stets mit dem Stangenriß gemeinsam verwende-ten Federarl des Nockgebietes unterstreichen. Gegenüber einer noch allzu verallgemei-nernden Auffassung etwa bei Karl Rhamm und anderen, wird man die hier näheruntersuchte Grundform der Federarl innerhalb des vielfältig von West nach Ost ge-staffelten Formengefälles historischer Pfluglandschaften in den südlichen Ostalpen be-reits zu deren mittlerer Gruppe zählen, die jedenfalls ganz Oberkärnten und vermut-lich auch das Iselgebiet Osttirols mit einschließt. An sich aber spricht vieles dafür, daßdie jedem geschulten Auge unvermittelt auffallende, fast zierlich wirkende und einegewisse Zugelastizität verratende Feingliedrigkeit der einfachen Federarl des KärntnerNockgebietes eine Regionalform dieses Arlgrundtyps darstellt, die sich in dieser ihrereigenständigen Ausprägung eben nur dem Höfe- und Hauswesen sowie der bergbäuer-lichen Arbeitswelt der Kärntner Ringhöfe zuweisen läßt und die als solche in den Al-penländern sonst wohl nirgends wiederkehrt.