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Masken in Mitteleuropa : volkskundliche Beiträge zur europäischen Maskenforschung ; anläßlich des sechzigjährigen Bestehens des Vereines für Volkskunde in Wien
Entstehung
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mit einer umgekehrt liegenden Egge. Ein grbec" knallte dabeimit der Peitsche, ein Mann" pflügte, ein Weib Glossar ::: zum Glossareintrag  Weib" säte Spreu aus,ein anderes ,, Weib Glossar ::: zum Glossareintrag  Weib" ebnete die, Furchen" mit einem Rechen.

Eine andere Szene war die ,, Hochzeit". Sie wurde inletzter Zeit unterlassen. Man veranstaltete sie unter der Dorf-linde oder vor einer Wegkapelle. Die Braut" war reich bekränzt,an der Trauung nahmen aber immer zwei besondere Masken-gestalten teil: ta star"( der Alte) und ta stara"( die Alte) mitdem Kinde"( einer Puppe, deren Geschrei von einem der Bur-schen nachgeahmt wurde). Das Kind schrie erbärmlich währenddes Trauungsaktes, bei dessen Ende die grbei einen altenirdenen Topf zerschlagen mußten. Manchmal war auch ein,, medved"( Bär) zugegen, der brummte und umherpatschte.Seine Pelzmaske war gutmütig.

Als weitere Szenen sind schließlich die Altweibermühle Glossar ::: zum Glossareintrag  Altweibermühle undder Leierkasten zu nennen.

Die Altweibermühle Glossar ::: zum Glossareintrag  Altweibermühle wurde auf einem Leiterwagenoder auf einem Schlitten in Form einer großen Kiste mit zweiÖffnungen dargestellt. Außen war eine Kurbel angebracht, dievon einer mačkara" gedreht wurde. Auf der Kiste saß eine,, mačkara" und forderte während des Umzuges alle alten Weiber Glossar ::: zum Glossareintrag  Weiberauf, auf den Wagen zu steigen und sich verjüngen zu lassen.Alte Weiber Glossar ::: zum Glossareintrag  Weiber darstellende mačkare", die mitfuhren, verschwan-den zeitweise bei der einen Öffnung in die Mühle", um bei deranderen mit einer jungen Maske herauszukommen 20).

Der Leierkasten entspricht vollkommen demjenigenaus dem Bohinj.

Als nobel" wurden jene Masken bezeichnet, die unterstädtischem Einfluß jedes Jahr anders und mit gekauften Larvenauftraten.

Die beschriebenen Maskengestalten und Bräuche kehrtenbis zum letzten Kriege jedes Jahr wieder. In den Nachkriegs-jahren verlieren sie sich immer mehr in entlegenere Dörfer undsterben aus.

4. Das Faschings- Tier in Slowenien

Das Faschings- Tier ist in seinen verschiedenen Formen inganz Slowenien gerade so vertreten wie in anderen Ländern undwurde schon 1913 von Dr. Ljudevit Pivko beschrieben 21).

20) Mehr darüber in einer Arbeit des Verfassers über das Alt-weibermühlenmotiv Glossar ::: zum Glossareintrag weibermühlenmotiv auf slowenischen Bienenstockbrettern:, Babji mlin",( Slovenski etnograf, Jg. VIII, Ljubljana 1955, 171-206.)

21) Pustna kobila( rusa, sarga, gambela, košuta itd.)( Časopis zazgodovino in narodopisje, Bd. X, Maribor 1913, 151-155.)

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