( 54, 4 c) Hs 1829/1973: 61 f. 1177)( 161, 7 d) Hs 1831/1973: 57. 1179( 95, 11 e)Hs 1838/1973: 154.
1.7.1.4. Sonstiges
Besonders auch die Zwölften sind ein potentiell starkes Zeitfeld für Verkleidungen.Die Interdependenz beider Perioden beruht nach manchen Theorien auf der Anwesen-heit von Dämonen bzw. Toten auf der Oberwelt, die Macht über Eueterie und Prosperi-tät ausüben.
1184) Movμnovo: ápta.I. Siatista( 450, 8 g). II. Neujahrstag. III. Verkleidete mitGlocken schlagen Lärm. V. Politis, 1911/12 a: 351 ff.
1189) Thk. I. Balaftsa( 80, 8 c). II. Vorabend. III.„,... die Kinder singen die Theopha-niekalanda, geschwärzt mit Ruß( çoμe) aus den Backöfen. Mit den Gaben kau-fen sie Süßigkeiten und Fleisch und feiern in Gruppen am Theophanietag." V.Kosmas, 1964/65: 225.
1191) Begräbnis des Makaronas. I. Kampia( 174, 11 d). II. Karneval. III. Der Makaroni-mann( er steht für reichliche Speisen) ist ein Mann mit einer strohgefüllten Kutteund einem riesigen Drahtphallus. Er wird durch das Dorf getragen und machtmit seinem gigantischen Organ obszöne Bewegungen, vor allem in Anwesenheitvon Frauen. Dann wird er„ begraben“. V. Labrinudakis, 1957/58:633 f.1192) Maik. I. Agoriani( 31, 4 a). II. 1. Mai. III. Ein Mädchen, unter 15 Jahren, wirdfür fünf Jahre zum„ Mai“ gewählt. Vier andere Mädchen( 15-17 Jahre)schmücken es, so daß es von Stickereien und Glöckchen ganz eingehüllt ist. In dereinen Hand hält es eine Glocke, in der anderen eine Blume. Beim Absingen desMailiedes stehen die Mädchen einander paarweise gegenüber, in der Mitte stehtder„ Mai". Zum Abschluß tanzen alle. V. Spandonidi, 1939: 355 f. Wei-tere Quellen:' Eẞdopás, 1884, 72 und 1885, 212.
1180)( 353, 8 c) Hs 2738: 19 f. 1181)( 393, 8 h) Kios, 1961: 5 f. 1183)( 8)Kapsalis, 1917/18: 468. 1185)( 1 c) Megas, 1951: 3, 128. 1186)( 41, 8 k)Papadakis, 1957: 73 f. 1187)( 11 b) Nikitas, 1953: 99. 1188)( 128, 8 g)Defteraios, 1967/68: 352. 1190)( 532, 8 g) Megas, 1956: 219,' Eotix1890, B' 61. 1193)( 233, 1 b) Akoglu, 1939: 254. 1194)( 132, 7 b) Hs 1973:16 f. 1196) Κουκουπάδες, ρουγκάτσια( 7 c) Hs 1043/1970: 104 f. 1197) ὁ Λαζαpáx's( 494, 2 a) Churmuziadis, 1938: 316.
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seit Aristoteles
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1. 7. 2. Mimetische Maskierung und VerkleidungDie Nachahmung istals eine der grundlegenden Bedingungender Theaterentstehung erkannt. Das Ergebnis der Apomimesis muß nun nicht Realitäts-abbild sein( Widerspiegelung), denn dazu fehlt die Voraussetzung eines wissenschaftlichfundierten Wirklichkeitsbegriffes in der Volkskultur, der sich in den Schein spiegelnließe, sondern die Wirklichkeit ist als solche selbst nicht„ real", d. h. symbolhältig,durchsetzt von Utopie, Wunschdenken, Mythologie usw. Ihre Darstellung ist auch nichtbloẞ Spiegelung, sondern auch Wirklichkeitsvollzug( Magie). Die Nachahmung bedarfdaher auch nicht der realistischen Ausführung, sondern begnügt sich mit vagen Affini-täten oder dem Mitführen signifikanter Zeichen, die den Identifikationsakt beim Zu-schauer stimulieren.
1.7.2.1. Phytomorphe und zoomorphe Verkleidung
Die Verkleidungen aus Flora und Fauna stellen z. T. eine sehr rudimentäre Mimesisdar. Doch ist die denotative Kraft von Attributen oder Teilmaskierungen im dynamisti-
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