Kopf). Die anderen beschützen sie. Man führt Waffen und Instrumente mit. BeimGang in ein anderes Dorf geht ein Fahnenträger( μñaïpaxtάpηs) voran. Manholt Mädchen auf den Dorfplatz, die Wein und Speisen mitbringen. Das Festdauert bis abend. V. Hs 1627/1972: 98 f., 101.
1030) Oi Pooolñeç. I. Ida( 146, 8 h). II. Zwölften. III. Beim Bau einer Kirche bilden20-25 Pallikaren des Dorfes eine Gruppe mit Anführer, Unterführer, Verwalterund Kassier. Der Anführer hat absolute Befehlsgewalt, Straf- und Ausschluß-recht. Die Burschen tragen die Fustanella und ein Holzschwert( osmanischesWaffenverbot). Am 26. Dez. vereidigt sie der Priester und sie ziehen in die Nach-bardörfer. Nach der Eidleistung dürfen sie nicht mehr zu Hause schlafen, d. h.sie gehören nicht mehr ihrer Familie an. Bis zum Epiphanietag müssen sie zurücksein. Bevor sie ein Dorf betreten, schicken sie einen Boten, der die Erlaubnis beiden Dorfhonoratioren erwirkt. Der Bürgermeister und der Priester bewirten sie.Während des Sammelumzugs spielen die Instrumente. Die geschenkten Warenwerden sofort verkauft, und man zieht ins nächste Dorf. Beim Zusammentreffenzweier Gruppen muß eine ausweichen, sonst kommt es zu Kämpfen bis zum Tot-schlag. Am Epiphanietag kehren sie in ihr Heimatdorf zurück. Der Priesterspricht sie von ihrem Eid los; dann erst dürfen sie ihr Haus betreten. Wird einervon ihnen krank, so pflegen ihn die anderen. Stirbt einer, so begräbt ihn dieGruppe, denn zwölf Tage lang ist jeder von ihnen ohne Familie. V. Hs 2394:360 ff.
1032) Maik. I. Kerkyra( 6 b). II. 1. Mai, früher. III. Fünf Männer in weißen Hosen undHemden, mit roten Gürteln und roten Halstüchern singen zur Handtrommel( vrépt) und zum Silbertriangel Mailieder. IV. Geld. V. Hs 1483: 31.1019)( 467, 12 a) Muchtaridu, 1968: 151. 1020) Oi Aatáp( 462, 2 a)Kalokardu, 1946/47: 158. 1021)( 2 a, b) Stamuli- Saranti, 1950:494. 1023)( 198, 12 a) Hs 2343: 402. 1025) Σetuévides( 441, 2 a) Kiakidis,1960: 49 ff., Papachristodulu, 1966: 339 ff., Vutsopulos, 1960:312 f. 1026) Paɣnaτoápia( 26, 8 g) Defteraios, 1965/66: 324. 1027)( 486,5 b) Hs 1658/1972: 64 ff. 1028) Noάdes( 482, 5 d) Hs 1638/1972: 83. 1031)xamiτavapaio( 430, 7 b) Hs 1977: 18. 1033)( 11 a) Hs 1378 I: 106. 1034) Rus-salien( 8) Arnaud off, 1917: 30 ff. 1035) Maɣiónovho( 343, 4a) Megas,1950: 714 ff. 1036) xaphaßades( 11 d) Zervudis, 1957/58: 295 ff. 1037)Τὰ κούλουμα( 464, 7 c) Konstantinidis, 1901: 174. 1038) Γιαννίτσαροι( 349, 8 b) Sta m( atopulos), 1937 a. 1039) Zeμéxydes( 5 a) Chalio-ris, 1953: 11 ff., Apostratos, 1962: 36 f.
1.7.1.2. Städtischer Karneval
Die urbanen und semiurbanen Begehungsformen des Karnevals stehen in einemKulturkontext, der an westeuropäischen Vorbildern orientiert ist. Für die Sieben Inselnab dem 15. Jahrhundert ist der venezianische Einfluß geltend, für Patras und Athennach 1840 der italienische und zentraleuropäische. Auch Kulturzentren, die unter osma-nischer Herrschaft stehen( Ioannina, Smyrna) weisen diesen Trend nach dem Westenauf. Heute dominieren vor allem die Wagenprozessionen mit allegorischen tableauxvivants, während das Maskentragen mit seinen speziellen Privilegien eher in den Hin-tergrund tritt oder nur mehr von Kindern geübt wird.
1040) I. Athen( 77, 4 b). II. Karneval um 1900. III.„ Sowie die Trioden begannen,hingen Faschingskostüme, Masken, Köpfe und Rindsblasen in den Geschäften,hauptsächlich in den Türen der Friseurläden, zum Vermieten./ Diese Geschäfte,die Dominospiele und andere Arbeiten für den Fasching verkauften oder ver-
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