stehenden Damen sowie den Schreien und Beifallskundgebungen der auf beidenSeiten der Straße versammelten Menge, ritten sie auf das Ende der Straße zuDann kam der vom Spielleiter verlesene Sieger stolz aus der Mitte der enthusiasti-schen Menge auf die Tribüne zu, wo die Behörden saßen und nahm den Preis ent-gegen... Der Preis bestand aus zwei silbernen Sporen. Die Reiter waren miteinem knöpfbaren, knielangen Seidenhemd bekleidet, einem schrägen Ordensband,Seidengamaschen, an der Seite ein Schwert und einen Dreispitz auf dem Kopf. Be-dingung ist, daß während des Rittes die Füße den Steigbügel nicht verlassen undSchwert und Dreispitz an ihrem Platz bleiben. V. Konomos, 1953 b: 263 ff.( Zitat aus Protopapa- Bubulidu, 1958: 15 ff.). VI. Zusätzliche Quellen:Kairofylas, K., Καρναβάλι, ἐφ. Ἑστία, 20. 2. 1928, σ. 1, und Γκιόστρακαι πετροπόλεμος, ἐφ. Εστία, 19. 10. 1928, σ. 1; L. Ch. Zoi, Ἱππικοὶ ἀγῶνες ἐνΖακύνθω, ἐφ. Ελπίς, τόμ. Α', ἀρ. 1489, 25. 4. 1904, σ. 1; E. Luntzis, Περὶτῆς πολιτικῆς καταστάσεως τῆς Ἑπτανήσου ἐπὶ Ἐνετῶν, ἐν Αθήναις 1859, σ. 208έξ. D. Romas, Γκιόστρες( Χρονικόν), ἐφ. Ελευθερία 17. 4. 1951, σ. 1; Jan-nopulos, 1962. Über Kerkyra( Korfu)( ab 1781) berichtet Ähnliches AndréGrasset Saint- Sauveur, Voyage historique, littéraire et pittoresque dansles isles et possessions cidevant vénetiennes du Levant, 3 vol. Paris o. J.; dazuSimopulos, 1973: 524 ff. In balkanischer Komparation Kretzenba-cher, 1968 b: 16 ff.
851) I. Arachova( 59, 4 c). II. 3 Tage um den hl. Georgstag( 23. 4.). III. Am 1. Tagerfolgt der Lauf der Jungen, nach der Messe der Lauf der Alten. Am 2. Tag wirdam Dorfplatz gesprungen: Weitsprung und Dreisprung. Am 3. Tag erfolgt derSpeerwurf, der Ringkampf, das Steinstoßen und Gewichtheben. Jeweils nach denKämpfen wird getanzt. V. Hs 1153 A': 73 ff.
858) I. Nigrita( 350, 8 j). II. Am 1. Sonntag nach Ostern( to Owμa). III. Agone: zu-erst Steinwurf( Gewicht ca. 1/2 oka= 642 gr.). Die Würfe können beliebig oftwiederholt werden. Der Sieger erhält ein Lamm. Seidentücher, Strümpfe usw.werden für die folgenden Plätze vergeben. Der Lauf erfolgt über 500 m, der Rittüber 200 m. Als ,, Sprung" bezeichnet man hier nicht den Hochsprung, sondern denDreisprung. An einem anderen Platz werden den ganzen Nachmittag überRingkämpfe abgehalten. Die Kämpfer sind nur mit einer Hose bekleidet. AußerSchlägen ist nichts verboten. Verloren hat, wer auf dem Rücken zu liegen kommt( ý máy to paye xμa). Es gibt viele Ringerpaare, auch Türken sowie vieleZuschauer. V. Ganosis, 1921-25: 320 f.
842)( 340, 1a) Bibelas, 1956: 47 f. 843)( 130, 2a) Gertsos, 1967: 77.844)( 286, 2 a) Sitaras, 1971: 240. 846)( 198, 12 a) Hs 2343: 401. 847)( 340,1 a) Bibelas, 1956: 47 f. 849)( 59, 4 c) Aranca, 1968: 306 ff. 850)( 59,4 c) Megas, 1956: 183, 1951: 3, 113. 852)( 426, 11 e) Hs 2263: 164 f. 853)( 4)Lukatos, 1953: 170 ff. 854)( 372, 9 d) Anonym, 1930 c: o. S. 855)( 11 a)Metax otos, 1965: 46 ff. 856)( 122, 8 c) Tsaknakis, 1969: 115. 857)( 5 g) K. Romaios, 1959: 82. 859)( 256, 8 d) Gusios, 1894: 50 f.
1.6.1.2. Poetische Agone
861) Toiartiopata. I. Zypern( 3). II. Dreifaltigkeitstag. III. Poetische Agone, auchPferderennen auf ungesattelten Gäulen. V. Spyridakis/ Karakasis,1960/61: 301 ff. VI. Zusätzliche Quellen: G. Cirili, La fête du„, cataclys-mos" à Cypre, Kompiaxà Xpovixá, t. I( 1923), o. 72; D. Petropulos,Οἱ ποιητάρηδες τῆς Κύπρου, ΛΓ 15, 1953/54, σ. 395 ἑξ.
148
860)( 1 b) Kandilaptis, 1952: 1790.