klopfen. IV. Jedes Kind bekommt einen Kringel, der Kassier der Gruppe eineMünze. Der Zug löst sich am Morgen auf oder hält ein gemeinsames Mahl ab undverbrennt die Stöcke. V. Vikas, 1917/18: 181 f.
831) Wnk. I. Nymfaion( 352, 1a). II. Christnacht. III. Seit Tagen bilden die KinderGruppen und bereiten die σóлxеç vor, dünne Stöcke, die an einem Ende eine Ver-dickung aufweisen, mit der an die Tür geschlagen wird und, bei geizigen Frauen,die nicht öffnen, die Tür eingeschlagen wird. Der Umgang erfolgt von Mitternachtbis zum Morgengrauen. Alle erwarten die Kinder. Die Reihenfolge der Häuser istplanmäßig festgelegt. Nach einem Heischeruf singen sie das Christgeburtslied. IV.Festkringel( xptorówμa) und Geld. Verwandte schenken auch Wollsocken unddergleichen. Nach dem Umgang werden die Geschenke mit den üblichen Streitig-keiten aufgeteilt. V. Lusta, 1959: 29 f.
833) Thk. I. Kefallonia( 6 c). II. Vortag. III. Im Morgengrauen führen die Kinder ohnePriester allein den Hagiasmos durch. Aus einem Kupferkessel mit Wasser bespren-gen( ,, taufen") sie Häuser und Geschäfte und singen das Tauftroparium. Die Haus-frauen werfen Münzen in den Kessel. Am Abend singen sie die üblichen Kalanda.V. Lukatos, 1960 a: 8 ff.
838) Njk. I. Skopos( 462, 2 a). II. Festtag morgen. III. Kinder im Alter von 12-15Jahren schlagen mit großen Stöcken( coupẞáxa) an die Türen und singen ein kur-zes Lied. Nach dem Öffnen der Tür das Basilios- Lied, das mit verschiedenenGlückwünschen endet. Gegen Ende des Umzugs besucht man die verwandten Häu-ser, wo die Tür kräftiger geschlagen wird. Am Mittag ist der Umgang zu Ende.Nach dem Kirchgang beginnen die 17-20jährigen ihre Kalanda. IV. Geschenke( coupẞaxidia): Früchte, Geld, Wein, Fleisch usw. V. Petropulos, 1939/40:156 f.
811)( 6 c) Hs 2272: 249. 812)( 323, 12 a) Hs 2343: 369. 813)( 450, 8 g) Hs 1342/1971:122. 815)( 184, 7 a) Hs 1414/1971: o. S. 816)( 177, 4 f) Hs 1616/1972: 29 f. 817)( bei 414, 11 a) Hs 1627/1972: 91 ff. 818)( 156, 8 h) Hs 1684/1972: 148 f. 819)( 319, 8 j) Hs 1689/1972: 169 f. 820) Grl. Megas, 1956: 44 ff. 821)( 9) Lo-lis, 1965: 10 ff. 822)( 41, 8 k) Papadakis, 1957: 73 f. 824) xéλavdos( bei389, 1 c) K. Romaios, 1956: 307. 825) Kars Grigoriadis, 1957: 16 ff.827)( 441, 2 a) Kiakidis, 1942: 195 ff. 828) Vlachen Vikas, 1917/18:175 f. 830)( 8 b) Kapsalis, 1917/18: 468 ff. 832)( 3) Exa daktylu,1971: 13. 834)( 8 g) Karapatakis, 1971: 258 ff. 835)( 1 b) Melano-frydis, 1938-40: 17. 836)( 215, 4 e) Samaras, 1964: 93. 837)( 188, 4 e)Tolis, 1969: 194. 839)( 257, 8 c) Karapatakis, 1971: 109 ff. 840)( 234,9 c) Lazaridis, 1958: 890 ff.
EXKURS I
Die Exkurse I, II und III dienen der vorläufigen Festlegung der unmittelbar ausdem Fallmaterial hervorgehenden Ergebnisse, der Besprechung der an die Fakten eng an-geschlossenen Theoriebildungen sowie einer Aufbereitung der Datenfülle für eine Einord-nung in größere Zusammenhänge. Wurde in den jeweiligen Vorbemerkungen eine ersteOrientierung gegeben, die Nachweislast- jenseits des Faktenmaterials- noch ausge-spart und zuweilen auch vorgreifenden Überlegungen Raum gegeben, so ist unter Hint-anstellung einer vorschneller Hypothesenbildung nun ein mehr referierender Stil- so-wohl was quantitative und qualitative Konsequenzen der Daten als auch das theoretische
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