( 1 a) Megas, 1952: 474 ff. 736)( 354, 11 d) Kanellakis, 1890 a: 376.738)( 122, 8 c) Tsaknakis, 1969: 117. 739)( 20, 9 c) Gatsopulos, 1970:159 ff. 740)( 9 d) Jeorgulas, 1968: 57. 741)( 9) Siontis, 1965: 253. 743)( 8 g) Karapatakis, 1971: 40 ff. 744) couẞpa( um 240, 8 g) Karapata-kis, 1971: 105 ff. 746)( 4, 2 a) Megas, 1956: 55 ff. 747)( 454, 1 b) Megas,1956: 55 ff. 748) Nomaden Wace- Thompson, 1914: 137. 749) coupẞa( 477, 2 b) Skordelis, 1861: 450. 750)( um 112, 12 a) Manakas, 1959:256 ff. 751)( 2 ab) Petropulos, 1938/39: 235 f. 752)( 107, 5 f) Mylona-kos, 1966: 134.
1. 5. 2. A potropäische Akte
Das erste Mittel der Dämonenabwehr ist das Lärmen. Das zweite die Verkleidung.Charakteristischerweise ist das Lärmen in sich ambivalent: Es kann ebensogut Ausdruckvon Vitalüberschuß sein. In den vorliegenden Fällen wird der Lärm durch schwereViehglocken, Triangel, Eisen- und Blechzeug, durch das An- die- Tür- Hämmern mit demStock, durch Singen, Rufen und Schreien erzeugt. Aber auch das offizielle Geläute derKirchenglocken, der lauteste„ Lärm" im Dorfleben, wird manchmal in den Dienst desUmzugs gestellt. Der tumultuöse Charakter mancher Sammelumzüge zielt auf die Ver-treibung der Kallikantzaroi, der Schlangen und generell auf die Abwehr von Übel ab. Dievielen, bloß verzierenden und leise bimmelnden Glöckchen an den Lazaruskörben oderden Ikonen sind nur ornamentale Reliktformen des Apotropäums.763) Märzk. I. Kallipefki( 166, 7 b). II. Vortag des 1. März. III. Kinder gehen inGruppen mit Glocken um den Hals herum. Man glaubt, daß derart der Winter aus-getrieben werde. V. Hs 1665/1972: 123 ff.
768) Lzk. I. Lozetsi( 278, 9 c). II. Palmfreitag ab Mitternacht bis früh. III. Die Kinder( Aalapoúdia) halten ein rechteckiges Brett, mit Blüten und Palmzweigen ge-schmückt, an dem vier große Glocken hängen und das an einem langen Stock be-festigt ist. Die Kalanda werden vor den Häusern gesungen und das Glockenbrettrhythmisch dazu geschwungen. IV. Die Anzahl der Eier richtet sich nach der An-zahl der gesungenen Lieder. Sie werden im Eierkorb gesammelt. V. Hs 1422: 279 f,285. VI. Am Palmsamstag früh bringen die Bräute den Schwiegermüttern Ge-schenke.
771) Wnk. I. Xirochorion( 548, 5 c). III. Kinder im Alter von 12-16 Jahren schlagenzwei Eisenstäbe gegeneinander. IV. Eier in einem kleinen Korb. V. Hs 1968: 38.774) Njk.( tà coopẞa). I. Damaskinea( 105, 8 g). II. Vortag ab Mitternacht bis morgen.III. Unter dem Geläute der Schul- und Kirchenglocken ziehen die Kinder in Grup-mit knotigen Stöcken( τζιομπανίκες),aus jeder Siedlung eine GruppeSäcken und Behältern für Geschenke von Haus zu Haus, schreien ooúpẞa, häm-mern gegen die Türen, treten ins Haus und wünschen Glück. IV. Jedes Kind sam-melt nur eine Art von Lebensmittel( z. B. Salz, Mehl, Äpfel usw.). V. Hs 2442:83 f.
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777) Lzk. I. Gorgopotamos( 141, 9 c). II. Palmsamstag, zwei Uhr früh bis zum Morgen-grauen. III. Nach einem gemeinsamen Mahl ziehen die Kinder mit der Lazarus-Auferstehungs- Ikone um. Sie schlagen Glocken, die an einem Holzbrett hängen,und hämmern mit knotigen Stöcken( toupavixa) aus Kornelkirschholz an dieTüren. Die Hausfrau öffnet die Tür, die Kinder treten ein. Alle küssen die Ikoneund spendieren eine Kerze. Die Kinder singen das Lazaruslied, die Leiden Christisowie Speziallieder: Priester, Lehrer, Alter in der Fremde, Reiche, Schüler, Klein-kind. IV. Sie sammeln ungefärbte Eier, von denen der Lehrer einen Teil bekommt,und Geld, das sie teilweise der Kirche abliefern. V. Hs 1423/1972: 6 ff.
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