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Brauchtumserscheinungen Glossar ::: zum Glossareintrag Brauchtumserscheinungen im griechischen Jahreslauf und ihre Beziehungen zum Volkstheater : theaterwissenschaftlich-volkskundliche Querschnittstudien zur südbalkan-mediterranen Volkskultur
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sich versammelt und zecht. Während des Umzuges schreien die Burschen ooбpẞa! Als ersten besucht man den Pfarrer. Der Anführer betritt die Schwelle mitdem glückbringenden rechten Fuß, geht sofort zum Feuer und schürt die Glut.Dabei spricht er laut und rasch einen Segenswunsch, die anderen singen: ,, Steckdeine Hand in den Silbersack, und wenn du Geld hast, halt die Burschen aus." DerPfarrer spricht einen Prosperitätswunsch( ,, und auch im nächsten Jahr"), den dieBurschen wiederholen. Die Pfarrersfrau kommt mit dem xavíox( t), der Ge-schenkplatte", einer großen Pfanne mit den Gaben. Die Burschen heben diese hochund sagen laut und rhythmisch: Willkommen das schöne Kanisk von unsermHerrn! Weinberge, Trauben, Fässer mit Wein, Felle, Käse, Bräute, Freier, daß erimmer zu geben hat und ihn das Herz nicht schmerzt!" Es erfolgt wieder ein Pros-peritätsruf, die Geschenke werden verstaut. Dann kriechen sie auf allen Vieren undahmen verschiedene Tiere nach. Es folgt die Verabschiedung. Befinden sich Bräute imHaus, so werden sie mit den Stöcken( μatσoбxeç) auf den Rücken geschlagen.-Das nächste Haus ist das jeweils rechtsliegende( glücksbringend). Man singt fürjedes Haus Speziallieder mit folgenden Stereotypen: heiratsfähige Mädchen undBurschen, Neuvermählte, Lehrer, Kirchensänger. Häuser, die nicht öffnen, werdenverflucht: Der Kamin soll nicht rauchen, der Hahn soll nicht krähen. Nach demUmgang sammelt man sich bei der Kirche, zählt das Geld und schickt die Nah-rungsmittel in den Konak. Man geht nach Haus, kleidet sich um, trifft sich imKonak, iẞt und bricht auf zum Umzug im Nachbardorf. Fünf bis sechs Burschenbleiben als Wache für die Geschenke im Konak zurück. Zur selben Zeit brechendie kleinen Kinder einzeln mit Stöcken zu den Kalanda auf. Das fremde Dorf darferst im Morgengrauen betreten werden. Man wartet, entzündet ein Feuer undspringt darüber.- Die Burschen singen auf der Straße, um die Mädchen aus denHäusern zu locken. Sie werden von den Hausfrauen empfangen und zum Essenmit der Familie, meist Verwandte oder Bekannte, eingeladen( System der Bekannt-machung mit den Mädchen für spätere Hochzeit). Zusammenstöße beim fremdenKonak sind selten. Nach dem Essen wird am Dorfplatz getanzt und gesungen.alten Zeiten kam es beim Zusammentreffen zweier Gruppen zu Geschenkraub undKämpfen. In Sarakina halten die Gruppen Wettkämpfe ab: Sprung, Tauziehen,zuletzt Ringkampf, zuerst die Jüngeren und dann die Anführer. Am Abend kehrtdie Gruppe ins eigene Dorf zurück und begibt sich in den Konak zum nächtlichenGelage. Die Frau des Konak hat inzwischen mit Hilfe der Dorfmädchen alles vor-bereitet. Von dem gesammelten Geld wird ein kleines Orchester bezahlt, das dieganze Nacht spielt. IV. Die Geschenke sind ziemlich wertvoll: Fleisch, Käse, Eier,Wein. Der Anführer sammelt das Geld. V. Karapatakis, 1971: 109 ff.702)( 57, 8 e) Hs 1102: 7 f. 706)( 39, 7 b) Hs 1974: 58 f. 708)( 527, 7 b) Hs 1979:16 f. 710)( 420, 8 h) Hs 2394: 254 f. 712) ooópẞropa( 115, 8 a) Hs 1690/1972:124. 713)( 244, 10 b) Hs 1754/1973: 116. 714)( 276, 5 b) Hs 1764/1973: 105. 715)( 195, 5 b) Hs 1766/1973: 144. 716)( 414, 11 a) Hs 1780/1973: 78 f. 718)( 254,12 a) Christidu, 1968: 241. 719) coúpẞa( 331, 12 a) Anonym, 1968 a:109. 720)( 304, 12 a) Anonym, 1970: 238. 721) ooúpẞa( 441, 2 a) Kiaki-dis, 1960: 47 ff. 722) coupßáxopa( 46, 2 b) Mavrommatis, 1958: 265.723)( 371, 3) Hatzikostis, 1953/54: 464. 724) coúpẞa( 243, 5 d) Mari-nis, 1958: 64. 725)( 46, 5 d) Marinis, 1958: 90 f. 727) xóλivta( 247, 12 a)Stampolidis, 1956: 183 f. 729) ooúpẞa( 46, 2b) Arjis, 1930: 32. 730)( 311, 2 b) Spandonidis, 1931: 60, 120. 731)( 248, 4 d) Kalyvi, 1938:97. 732) soupẞáx Cava( 462, 2a) Kalokardu, 1946/47: 156. 733)( 2 b)Stamuli- Saranti, 1950: 494. 734)( 79, 8 g) Taris, 1947: 17 f. 735)

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