604) Kwk. I. Sarakatzanen. II. Karfreitag. III.„ Früher, vor etwa zehn Jahren, sam-melten sich am Morgen des Karfreitags die Knaben( лardoúpia), um in jedenKonak zu gehen und zu singen, die Leiden Christi, das Lied zu sagen, das dieGottesmutter für Christus sagte. Sie hatten ein Kreuz mit sich, 0,80 m lang, ausResten der Korbweide gemacht. In der Höhe von 0,25 m wurde das Querholz( otaбpopa) angebracht. Das Kreuz wurde in ein schwarzes Tuch eingekleidet undmit kleinen Blumenbünden( Xεpoбλes) geschmückt. Sie sammelten Blumen, bandensie zu Bünden und befestigten einen Bund neben dem anderen auf einem Faden.Derart verbunden formten alle zusammen eine Blumenkette( appaloúla). Manschlang sie rund um das Kreuz und befestigte sie." Am Abend findet derselbeUmgang nochmals, ohne Kreuz, statt. V. Hatzimichali, 1948: 569, dies.1957: ρξδ΄.605) Nachösterliche Kalanda( Povoaλta). I. Megara( 310, 4 b). II. Ostermontag vonmorgen bis mittag. III. Kinder in Gruppen von drei bis fünf gehen mit einemblumengeschmückten Korb( gewöhnlich Veilchen) und einem Rohrstock( 1,60-1,80 m) in Kreuzform, mit Blumen und bunten Seidentüchern geschmückt, vonHaus zu Haus und fragen, ob sie die povoáλta singen dürfen. Bei positiver Ant-wort treten sie in den Hof, stellen den Korb nieder, bilden einen Kreis um ihn undtanzen, indem sie sich an den Schultern fassen. Ein Kind hält den blumenge-schmückten Stock. IV. Geld, ein bis zwei rote Eier. V. Vlachu, 1959: 543 ff.576)( 55, 7 a) Hs 1829/1973: 60 f. 577)( 4 g) Hs 1585/1972: 57. 578)( 71, 5 f) Hs1308/1971: 98. 580)( 346, 4 a) Hs 1819/1973: 126. 581)( 423, 5 g) Hs 1788/1973:126. 582)( 498, 5 f) Hs 1776/1973: 96. 583)( 10 b) Hs 1756/1973: 174. 585)σrappé paσxer( 53, 4 a) Hs 1619/1972: 92 ff. 586)( 390, 6 c) Hs 1538/1972: 152 ff. 588)( 374, 5 a) Hs 1441/1971: 49. 589)( 108, 1 a) Hs 298: 36. 591)( 229, 5 g) Hs 1159 A': 98. 592)( 229, 5 g) Hs 1159 A': 89. 593)( 332, 7 b) Hs 1965:10 f. 594)( 530, 7 b) Hs 1970: 27. 595)( 6 c) Hs 2194: 136. 596)( 6 c) Hs 2194:392. 597)( 6 c) Hs 2194: 135. 598)( 376, 5 c) Hs 2268: 829. 599)( 6) Hs 2327: 89 f.,329. 600)( 10 d) Hs 1225/1971: 26 f. 601)( 242, 4a) Duzos, 1961: 95. 602)( 310, 4 b) Sakkas, 1966: 173. 603)( 11 a) Gunaris, 1938:'. 606)( 6 c)Karakasis, 1967/68: 369. 607)( 61, 6 c) Arnott, 1956: 564 ff. 608)( 4 b)Arnott, 1956: 564 ff. 609)( bei 92, 1 a) Kararas, 1958: 34 ff. 610)( 259,3) Thrasy vulu, 1957/58: 281 ff. 611) o. O. Megas, 1951: 113 f. 612)( 462, 2 a) Petropulos, 1939/40: 157. 613)( 286, 2 a) Megas, 1951: 3, 94.614)( 31, 4 a) Spandonidi, 1939: 359. 615)( 494, 2 a) Churmuziadis,1938: 319. 616)( 7 c) Rigas, 1959 ff.: IV, 117 f. 617)( 242, 4a) Duzos,1961: 99.
1. 4. 5. Schwalbenumzug( Xεidóμa)
Unter allen Zugvögeln ist es die Schwalbe, deren Kommen am stärksten mit demFrühlingsanfang in Zusammenhang gebracht wird. In dem Brauchbündel rund um denMärzanfang, der im römischen Kalender den Jahresanfang bildete, nimmt der Schwal-benumzug, schon in der Antike geübt, eine bevorzugte Stellung ein. Er markiert in densüdlichen Breiten der in Frage stehenden Region das tatsächliche Kommen des Frühlings( der Schwalbe). In den übrigen Fällen ist er erwünschter Hinweis auf das baldige Kom-men der warmen Jahreshälfte. Meist Knaben tragen eine aus Holz verfertigte Schwalbeumher, die in irgendeiner Form beweglich ist: Sie dreht sich um eine Holzachse odernickt durch Schnurzug.
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Eine kürzere Form des Schwalbenliedes ist die folgende( Fauriel, 1825 b: 2,
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