( 260, 3) Kriss/ Kriss- Heinrich, 1961: 170. 328)( 354, 11 d) Ar-genti- Rose, 1949: 363ff. 329)( 5a) Vigos, 1935: 2047f. 330)( 5 a) Vi-gos, 1934/35: 179 f. 331)( 5 a) Chalioris, 1952: 71 f. 332)( 59, 4 c) Ma-rinis, 1935: o. S. 334)( Sarakatzanen) Kavadias, 1965: 326.
Palmsonntagskalanda( τῶν Βαΐων)
Die Palmsonntagskalanda beziehen sich einerseits auf das Lazarusfest
-
beide wer-
den als zusammengehörig empfunden oder schon auf Ostern. Das kurze Lied hat mitChristi Einzug in Jerusalem meist gar nichts zu tun, sondern hat exklamatorische Funk-tion: Datumsausrufung und Erinnerung an die Fasten. So z. B. Kalokardu, 1946/47: 158( aus Skopos, 242, 2 a):
Palmfest, Palmfest/ man ißt Fisch und Makrele/ und am nächsten Sonntag/iẞt man rotes Ei.
In fast wörtlicher Übereinstimmung auch Leonidas, 1967: 46( Ilioluston,149, 8 f).
338) Lankadas( 257, 8 c). II. Festtag. III. Mädchen in Gruppen singen und tanzen. Beijeder Gruppe befindet sich ein Knabe als Korbträger. IV. Eier. V. Kosmas,1968: 89.342) Básuav I. Santa( 442, 1 b). II. Vortag( nur bis 1900) und Festtag. III. Kinder mitblühendem Zweig und Korb, sowie einer Schnur, singen ein kurzes Lied. IV. Siebekommen gekochte Maiskolben, Trockenfrüchte und xеpxédia( pontische Krin-gel), die auf der Schnur aufgefädelt werden. V. Athanasiadis, 1954: 2590.VI. Erwachsene Männer parodieren manchmal den Brauch, indem sie mit einemTragesel, einem Riesenkorb und einem dicken Strick die Runde machen.335)( bei 208, 2b) Hs Luludopulu, 1903: 141. 336)( 392, 11 a) Hs 2303:168. 337)( 396, 11 c) Hs 1528/1972: 149. 339)( 149, 8 f) Leonidas, 1967:46. 340)( 233, 1a) Akoglu, 1939: 276 f. 341)( 462, 2 a) Kalokardu,1946/47: 158. 343)( 477, 2 b) Skordelis, 1861: 450.
Karwochenkalanda
( τὰ πάθη τοῦ Χριστοῦ Christi Leiden, το μοιρολόι της Παναγίας, Marienklage)
Dieser Threnos, meist in ausgedehnter Form und mit formelhafter Einleitung, wirdam Karfreitag gesungen oder am Gründonnerstag. Da er manchmal aber auch am Kar-montag zum Vortrag kommt, wurde die gängige Bezeichnung„ Karfreitagskalanda" ver-mieden und durch„ Karwochenkalanda" ersetzt. Das Lied gehört der Kategorie derpotpolóta, der Totenklagelieder an. Die Gottesmutter ist Hauptperson, ihr wilderSchmerz und ihre Reaktionen sind Zentralthema. Wieder nimmt hier im Volkslied eineFrau die Schlüsselposition in der Deskription des Heilsgeschehens ein. Interessant ist inder folgenden Fassung, daß nicht Johannes der Evangelist, sondern Johannes der Vor-läufer( Prodromos) und Täufer( Baptistes) beim Kreuz auftaucht; Marias Anrede läßtkeinen Zweifel darüber aufkommen, daß wirklich er gemeint ist. Die Bitte der Theo-tokos in den Theophaniekalanda, ihren Sohn zu taufen, steht in Analogie mit der BitteMarias hier, ihr ihren Sohn zu zeigen. In beiden Fällen weigert sich Johannes zuerst,zeigt der schmerzblinden Allheiligen dann doch ihren von Foltern entstellten Sohn. Zurintensiven Mutter- Sohn- Beziehung in der Krisensituation gehört offenbar Johannes derTäufer als Beistand und Tröster( Baud- Bovy, 1935-38 a: A' 51 f): nach Petro-pulos, 1959: 18.
Heute schwarzer Himmel, heute schwarzer Tag,/ heute kreuzigen sie den Königaller Dinge. Heute halten die gesetzlosen Juden Rat,/ die gesetzlosen, die Hunde,
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