44)( 385, 3) Hs 1161 A': 98. 45)( 193, 8 h) Hs 1685/1972: 49. 47)( 8) Lukopu-los, 1917/18: 129. 48)( 8) Lukopulos, 1917/18: 129. 49)( 467, 12 a)Papastamatiu- Babalitis, 1963: 270. 51)( 237, 12 a) Anonym,1969: 248. 52)( 491, 12 a) Ktenidis, 1969: 140 ff. 54)( 230, 11 a) Selepes,1927: 21 ff. 55)( 323, 12 a) Hs 2343: 152.
1. 2. 2. Ausformulierter Prosperitätswunsch
56) Wnk. I. Kerasia( 213, 5 b). II. Im Morgengrauen des Vortags. III. Gruppen vongroßen und kleinen Kindern. Der Häuserumgang erfolgt sehr rasch, damit eineGruppe der anderen nicht zuvorkommt und die besten Geschenke wegschnappt. In-halt und Länge des Prosperitätswunsches richtet sich nach dem Wert der Gabe. DerNichtöffnende wird anathematisiert. V. Stefanu, 1966: 198.
57) Njk. I. Anaku( 1 c). II. Vorabend. III. Kleine Kinder sprechen einen Prosperitäts-wunsch, größere singen das übliche Neujahrslied. 7 IV. Sie bekommen Obst, Back-werk. Wenn die Gaben zu wenig sind, sprechen sie einen Fluch aus. V. Kosta-kis, 1963: 231. VI. In Misti( 334, 1 c) traten die Kinder bis 1924 ins Haus ein.59) Wnk.( too Xplotou ó Пáoxas, Christi Ostern). I. Farasa( 389, 1 c). II. Festtag nachdem Mittagessen. III. Die Kinder küssen die Hände der Erwachsenen und sagen:καῶς ἦρτεν τζαὶ ὁ Πάσκας(= καλῶς ἦρθε καὶ τὸ Πάσχα; Willkommen, Ostern).V. Lukopulos- Petropulos, 1949: 65.
60) Thk. I. Thrakien( 12). II. Vortag. III. Die Kinder ziehen mit dem Priester um undrufen in jedes Haus: Ἐν Ἰορδάνη βαπτιζομένου Σου Κύριε. Der Umgang umfaßtca. 200 Häuser, was bei dem hohen Schnee sehr mühsam ist. Ein Kind schreitet miteiner Laterne voran. V. Papachristodulu, 1939/40: 426 f. VI. Am Theo-phanietag werden die üblichen Kalanda gesungen.
58)( 1 b) Avramantis, 1958: 4803.
1. 2. 3. Aufsagen eines Liedes
61) Mariä Verkündigung( Ebayyedtoμòs 25. III.). I. Tsamantas( 501, 9 b). II. Vortag.III. Kinder gehen durch Straßen und Gärten der Stadt mit Glocken in Händen undrufen ein Lied aus, IV. um die Schlangen zu vertreiben. V. Nitsos, 1926: 146.
1. 3. Absingen eines Liedes
Die weitaus größte Anzahl aller Sammelumzüge ist mit dem Absingen von Liedernverbunden. Siuts( 1968, Einleitung) nennt sie ,, Ansingelieder", die griechische Termi-nologie bezeichnet sie als αγυρτικά τραγούδια bzw. τραγούδια τοῦ ἀγερμοῦ, Umzugslie-der also. Ihr fast durchwegs verwendeter Name ist xáλavta( von lat. calendae). DieBezeichnung erstreckt sich dann in der Regel auf den ganzen Umgang, die Geschenke,oder dient als Festtagsbezeichnung. Die Lieder bestehen zumeist aus drei Teilen: Schilde-rung des religiösen Anlasses, Enkomion auf verschiedene Personen und Gabenforderung.Sie werden, oft nach einer Vorfrage, ob das Singen erwünscht ist, mit oder ohne Begleit-,, Instrumente", langgezogen oder hastig, vollständig oder abgekürzt vorgetragen. Dabeiist die Melodie wichtiger als die Worte, so daß sich manche Lieder in arg zersungenemZustand befinden. Der Sinnverlust ist Konsequenz und Manifestation von Brauchre-gression, Infantilisierung und Funktionsverschiebung.
7 Vgl. Kap. 1.3.1.
8 So lautet der Anfangsvers des Tauftropariums Christi am Theophanietag.
Das Schlangenapotropäum findet auch zu anderen Terminen im Frühjahr statt( z. B.1. Mai). Der kausale Bezug zur Schlange der Hl. Schrift ist m. E. zu hoch gegriffen.
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