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Zensurierte Bildergrüße : Familienfotos russischer Kriegsgefangener 1915 - 1918
Entstehung
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Holzschnitzer im Lager Purgstall.

Österreichisches Staatsarchiv( Kriegsarchiv), Wien.

1 Gebaut wurden Kriegsgefangenenlager für insgesamt 1.000.000Mann und 10.000 Offiziere mit einem Kostenaufwand von200.000.000 Kronen.

2 Die Kriegsgefangenenlager im Kommandobereich Graz erhieltennach dem Eintreten Italiens in den Weltkrieg andere Funktionen.3 Einer der bekanntesten Schreiber in der Offiziersstation Mühlingwar der Maler Egon Schiele. Schiele leistete vom 3. Mai 1916 bisanfangs 1917 in Mühling seinen Militärdienst. In dieser Zeit schufer zahlreiche Werke, darunter sein wohl schönstes Landschaftsbilddie Zerfallende Mühle".

4 Österreichisches Staatsarchiv( Kriegsarchiv), Wien.Kriegsministerium 1915, Dienstbuch J- 35, Punkt 84.

5 Österreichisches Staatsarchiv( Kriegsarchiv), Wien.

Kriegsministerium 1915, Dienstbuch J- 35, Punkt 85. Im Punkt90 wurde den russischen Kriegsgefangenen die Korrespondenz insämtlichen in Betracht kommenden Sprachen gestattet.

6 Österreichisches Staatsarchiv( Kriegsarchiv), Wien.Kriegsministerium 1915, Dienstbuch J- 35, Punkt 91.

7 Als Rumänien in den Krieg eintrat und nach der russischen Herbst-revolution 1917 gab es vorübergehend weniger Post zu versorgen.

8 In der Postabteilung waren beschäftigt: ein Offizier, sechs Unter-offiziere bzw. Angehörige der Mannschaft. Dem Postoffizier waren22 russische Kriegsgefangene in der Briefpostabteilung sowie17 russische Kriegsgefangene in der Paketabteilung zum Öffnen,Zensurieren, Verpacken und Umadressieren zugewiesen.

9 Für das Jahr 1917 erfolgte, mit Rücksicht auf die Regelmäßig-keiten des Ein- und Auslaufes, eine durchschnittliche monatlicheAngabe, während für die einzelnen Monate der Jahre 1915 und1916 eine genaue Darstellung erforderlich war. Unter derAusgabe wären die nach Rußland mit Lagerstampiglie und Datumversehenen Korrespondenzen zu verstehen.

10 Österreichisches Staatsarchiv( Kriegsarchiv), Wien.Kriegsministerium 1915, Dienstbuch J- 35, Punkt 95.

11 Während der ganze Einlauf an Paketen von April bis Dezember1915) nur 195 Stück betrug, waren zum Beispiel während desMonats Mai 1916 schon 3.949 und Mitte 1917 monatlich 5.000bis 8.000 Pakete an die Gefangenen adressiert.

12 An Stelle der Kriegsgefangenen- Offiziere trat später der Adjutantder Offiziersabteilung. Nach Auflösung der Offiziersabteilung inPurgstall setzte sich die Kommission aus dem stellvertretendenLagerkommandanten, dem Lagerchefarzt sowie dem Postoffizier

zusammen.

13 Mit der Fertigstellung der Kartothek erleichterte sich die Post-zustellung vor allem an jene Kriegsgefangenen, die ihren Dienstaußerhalb des Lagers versahen. Auf dem jeweiligen Kartothekblattwurde der Aufenthaltsort des Kriegsgefangenen verzeichnet- dieneue Adresse für die jeweiligen Sendungen aus der Heimat.

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