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Kultur und Volk : Beiträge zur Volkskunde aus Österreich, Bayern und der Schweiz ; Festschrift für Gustav Gugitz zum achtzigsten Geburtstag
Entstehung
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Seitenraum der Priestergruft liegt( hier mußte das Totenprotokoll der StadtWien, Bd. 55, zu Hilfe gezogen werden, da nur so die Lücke zwischen demTotenprotokoll der Pfarre und den Funeralspezifikationen geschlossen werdenkonnte). Die im gleichen Raum liegende Jungfrau Glossar ::: zum Glossareintrag  Jungfrau Barbara von Schmid aus derPfarre St. Stephan ist 1740 in der Maria Candia- Gruft beigesetzt worden. Daßdiese Gruft aber diesen Namen damals noch nicht führen konnte, beweistallein die Tatsache, daß das Gnadenbild Maria von Candia erst 1782 auf denHochaltar übertragen und vorher im rechten Quadrat des Querschiffes auf derStelle des heutigen Julius- Altares verehrt wurde.

21) Kieslinger, a. a. O., S. 11.

22) Edmund Friess und Gustav Gugitz, Die Verehrung des GnadenbildesMaria am Pfeiler zu St. Michael in Wien( Monatsbl. d. Ver. f. Gesch. d. St.Wien, Bd. XVII[ 52], 1935, S. 61).

23) Heute stehen noch Teile dieser Gruft als Keller in Verwendung, andere sindzugeschüttet worden.

24) Friess- Gugitz, a. a. O., S. 61.

25) Im Totenprotokoll scheint nur ein Toter auf, in den Funeralspezifikationendagegen 14.

26) So wurde hier am 19. September 1754 der im Alter von 81 Jahren verstorbenek. k. Hofbuchdrucker Johann Peter von Gehlen beigesetzt.

27) Die gegebene Übersicht bringt selbstverständlich nur die allerdürftigste Aus-wahl aus den hunderten verrechneten Leichenbegängnissen des Jahres 1751,die stets variieren und bei denen irgendwie auch gewisse Rücksichtnahmenauf das höfische Zeremoniell angenommen werden müssen. Neben dem Castrumdoloris mit drei Stufen gab es auch eines zu ebener Erde", beim Ausläutenunterschied man drei Klassen, neben dem großen Kreuztuch gab es auch einkleines, und außerdem gab es auch ein schwarzes Tuch und Leuchter fürdas Grab.

28) Die Behandlung der Metallsärge bleibt einer gesonderten Arbeit vorbehalten.29) Kusin, a. a. O., S. 45 und 47 nach Bestimmungen von Adolf Mais.

30) Die Zuordnung des großen Sarges zu der losen Steintafel mit dem NamenAnna Polixena Krosieg( 1658) ist durch nichts gerechtfertigt.

31) Eine Konservierung dieser Särge wäre mit zu großen Kosten verbunden, diedie Salvatorianer aus eigenem nicht leisten könnten. Wünschenswert dagegenwäre aber eine Konservierung einiger typischer Särge und deren Überstellungan ein Wiener Museum, wo sie unter ständiger Beobachtung und Pflege bleibenwürden.

Zum Zwecke der Bearbeitung wurden sämtliche Holzsärge am Fußende desSargtroges mit kleinen Aluminiumplättchen mit eingeschlagenen Nummern,die durch Messingstifte befestigt wurden, versehen. Die im folgenden ver-wendeten Nummern bei Särgen und bei Objekten des Sarginhaltesbeziehen sich auf diese Numerierung.

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32) Dem Typus nach entspricht diese Sargform den in den Grüften des BremerDomes befindlichen Metallsärgen.

33) Aus: Satz und Ordnung/ Der so wohl Burgerlichen als Hoff- Befreyten/ wieauch aller andern Tischlern/ welche auff Ihro Kayserl. Mayest. Unsers Aller-gnädisten Lands+ Fürsten und Herrns Befelch durch die N. Oe. Regierung mitZuziehung des allhiesigen Statt+ Raths verfast und hiemit jedermänniglichzu halten gebotten wird.... Actum Wienn/ den 8. May 1688.

Dieses überaus wichtige Kulturdokument enthält die erste bis ins Detailgehende beschreibende Übersicht der Wiener Möbel und umfaßt folgendeUnterabteilungen: Nummer 1-26 Betten, 27-41 Kasten, 42-57 Sessel, 58-62Wiegen, 63-79 Türen und Türstöcke, 80-90 Fensterstöcke und 91-107 Toten-truhen.

Für den Hinweis sei Herrn Univ.- Prof. Dr. H. Zatschek herzlich gedankt.34) Österreichisches Museum für Volkskunde, Inv. Nr. 13.926 aus Bozen, Inv. Nr.16.605, angeblich aus dem Afertal, und Inv. Nr. 39.803, in Eferding, O.-Ö.,erworben.

35) Der Begründer dieser Firma war der akademische Kupferstecher Franz Barth,geb. 1789, Wien, gest. 1853. Er betrieb sein Geschäft in der Kl. Kirchengasse 28( alt 26)( jetzt Barnabitengasse). Sein Sohn Karl, ebenfalls ein Kupferstecher( geb. 1821, gest. 1902), führte dieses Geschäft weiter( Adressen: 1853-62Kl. Kirchengasse 28, 1863-72 Barnabitengasse 1, 1872-75 Nelkengasse 2 und

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