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Kinder- und Jugendspiele aus Niederösterreich
Entstehung
Seite
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Sobald er jemanden erreicht hat, muß der Gefangene mit ihm rasch zur Höhleflüchten, da die anderen sie mit Schlägen verfolgen.

80. G'fötter, G'fötter, leih mir d' Scher!

Mit Ausnahme desjenigen, der ausgezählt worden ist, stellt sich jeder Spieler imUmkreise zu einem Baum. Der Ausgezählte nähert sich nun einem der anderen undfragt ihn:

G'fòtter, G'fòtter, leih mir d' Scher!

Wo is leer?"

Inzwischen haben sich zwei andere durch Zeichen verständigt und tauschen lau-fend ihre bisherigen Standorte. Da deutet der Angeredete auf die beiden und ant-wortet:

,, Dort is leer!"

Der in der Mitte stehende Spieler versucht nur rasch, als erster einen der imAugenblick freien Bäume zu erreichen. Gelingt ihm dies, so muß ihn der zu spätKommende ablösen, sonst ist er genötigt, weiter um die Schere zu bitten.

81. Schlången reißen

Die Spieler, voran einer der kräftigsten, fassen sich an den Händen und reihensich hintereinander. Nun beginnt das Laufen durch Gebüsch und zwischen Bäu-men hindurch, wobei der Anführer trachtet, durch jähe Wendungen das Mitkom-men zu erschweren. Wer losreißt, scheidet aus, so daß die Reihe immer kürzer wird.

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