54 a) Eins, zwei, drei,Pikka, pòkka, nei,
B. Auszählspiele
Pikka, pòkka, Besenstühl,
Sitz a Manderl auf da Mühl,
Hòt a staubigs Hüaterl auf,
um und um voll Federln drauf.
Mit dem Auszählspruch des Einleitungsspieles wird bestimmt, wer die Versteck-ten zu suchen hat, wer fangen oder raten muß, beim Pfänderspiele den„ Einlieger"macht oder sonst hervortritt.
Die Spielenden stellen sich ohne Handfassung, das Gesicht zur Mitte gerichtet- im Kreise auf. Eins fängt an auszuzählen. Es zeigt unter Hersagen des Auszähl-spruches, der Reihe nach mitsonnig weiterdeutend, auf die Spieler und schließt sichselbst ein. Wer durch das letzte Wort( oder durch die letzte Silbe) des Spruchesbezeichnet wird, scheidet aus. Beim nächsten in der Reihe beginnt der Spruch aber-mals; das setzt sich so lange fort, bis nur noch ein Spieler übrig ist, der z. B. beimVerstecken„ einschauen“ muẞ.
b) Annale, Wannale, lòẞ dir sogn
Nòch'n Röẞl geht da WògnNòch'n Wògn geht da Stier,
Wer bräut, hòt a Bier,Wer bòcht hòt a Brot,
Wer stirbt is maustot.
c) Am, tam, teß,
Tisse male preẞ,
Tisse male pumperneẞ,
Am, tam, teẞ.
Die Spieler stehen im Kreise, halten jedoch die beiden Fäuste vor sich hin, undder Auszählende schlägt mit seiner Faust leicht nacheinander im Kreise jedem aufbeide Fäuste, sich selbst mit der linken auf die rechte und umgekehrt. Nach demersten Durchzählen scheidet hier also noch niemand aus, da immer nur eine Faustzurückgezogen werden kann. Erst wenn jemand beide Fäuste frei hat, was oft langedauert, tritt er aus.
d) Emmerle, bemmerle,
Tikketeta,
Rippete, rappete, knoll.
e) Radl, Radl aus,
Wer net rennt, der is die Maus!
Radl, Radl, ein,
Du mußt es sein!
Dieser Spruch wird nur einmal durchgezählt, denn derjenige, auf den die letzteSilbe fällt, kommt sogleich als Fänger oder„ Einhalter", der die anderen zu suchenhat, an die Reihe.
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