bel sind noch die Reste einer Vermauerung für den Schweinefutter-kessel erkennbar, die durch Blockwerk ersetzt wurde. Im größerender beiden Zimmer war ebenfalls eine Vermauerung vorhanden, dieaber gleichfalls durch Blockwerk ausgetauscht wurde.
Die Tür und Fensteröffnungen wurden alle bei Umbauten des 20.Jh. verändert. Die straßenseitige Tür ist eine zweiflügelige Rah-men- Füllungs- Tür mit Oberlichte, die hell-/ dunkelbraun gestrichenist. Die hofseitige Tür entspricht ihr in Konstruktion und Höhe,ist aber nur einflügelig. Nur sie ist als Haustüre in Verwendung,die straßenseitige Tür ist sogar im Inneren verstellt. Die Zim-mertüren sind in der Stube Rahmen- Füllungs- Türen, in den nördlichdes Flurs gelegenen Schlafräumen bereits moderne Flachtüren, dahier der Zugang zu den Zimmern vor etwa sechs Jahren geändert wur-de, um getrennte Zugänge zu schaffen. Der Zugang zum Quergiebelerfolgte ursprünglich vom Flur aus. Die Höhe der ursprünglichenTür ist mit 160 cm erkennbar und außergewöhnlich niedrig.
Die Fenster sind seit den 50er Jahren durchwegs 80 x 90 cmgroße Blendrahmenfenster, nur im Quergiebel ist das einzige Fen-ster 120 cm breit. Die äußeren Fensterflügel werden im Sommerdurch Klappläden ersetzt, die grün gestrichen sind und im oberenFeld eine weiße Raute zeigen, also den ursprünglichen, quadrati-schen Läden nachempfunden sind. Die Fensterstöcke sind weiß/ rotgestrichen und durch genietete Gitter gesichert. Vor diesen Ver-änderungen gab es 50 x 53 cm große Fenster, die noch an der West-seite der Stube erkennbar sind, wo auch noch eines der ursprüng-lichen Fenster mit 24 x 23 cm zu sehen ist, sodaß sich an diesemRaum alle drei aufeinanderfolgenden Fenstergrößen für diesesHaus und stellvertretend für eine Vielzahl anderer Blockbautenablesen lassen. Die Zahl der Fenster wurde bei ihrer Vergrößerungverringert, sodaß in der Stube jetzt nur mehr vier statt der ur-sprünglich wohl sieben Fenster vorhanden sind, von denen einesaber nicht in Funktion ist, da es durch einen Kasten verstelltwurde. Hier zeigt sich wieder das Bedürfnis nach mehr Möbelstell-fläche, das sehr oft zu Veränderungen der Fenstereinteilung führt.Zusätzlich zu den großen Fenstern gibt es in der Stube und in ei-nem der Zimmer je ein Hochfenster," Raachfenster]" genannt. Dasin der Stube gelegene ist noch in Funktion und durch einen Fen-
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