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Das ländliche Wohnhaus im Gerichtsbezirk Stainz : eine Untersuchung historischer Hausformen in der Weststeiermark
Entstehung
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8. EINZELBESCHREIBUNGEN

Die folgenden Beispiele( s. Karte 3) sollen die vorhin heraus-gearbeitete Typenbildung illustrieren, zugleich aber zeigen, daßdiese Typen nur Fixpunkte sind, zwischen denen es verschiedeneMischformen gibt. So ist zum Beispiel das Wohnhaus vulgo Bergles-ky( Kap. 8.2.) von seiner Größe und Anlage her kein reiner Talhofmehr, aber auch noch kein Berghof, und auch die Anlage des Quergie-bels an Ofenstube und Flur ist als Ausnahme zu betrachten.

Bei den Plänen wurde bewußt auf Rekonstruktionen verzichtet,um die Adaptierung der Häuser an die jetzigen Wohngewohnheitenund-bedürfnisse sichtbar zu machen.

Nach einer kurzen allgemeinen Vorstellung des Hofes soll einAbriß der Hofgeschichte den wirtschaftlichen Hintergrund kurz be-leuchten. In der Baubeschreibung wird, ausgehend vom jetzigen Bau-bestand, versucht, die bauliche Entwicklung des Hauses aufzuzei-gen. Dabei sind die Auskünfte der Gewährspersonen teilweise nursehr spärlich und auf die letzte Zeit beschränkt, da sie erstseit kurzem im Besitz des Hauses sind.

Auf die Funktion der Räume konnte nur summarisch eingegangenwerden, da eine genaue Funktionsanalyse eine eigene Arbeit erge-ben hätte.

1Vgl. Adelheid Schrutka- Rechtenstamm, Kultureller Wandel am Beispiel" Wohnen"in einer ländlichen Gemeinde( Tragöẞ/ Steiermark). Phil. Diss. Univ. Graz 1983.

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