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Das ländliche Wohnhaus im Gerichtsbezirk Stainz : eine Untersuchung historischer Hausformen in der Weststeiermark
Entstehung
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der Kochstelle in die Stube zu verzeichnen, die so zur Wohnkücheoder Küchenstube nach Lukas wird. Die nun leere Rauchküche wirdmeist als Futterküche und/ oder Selchkammer bzw. als Abstellraumverwendet. Beim Wohnhaus vulgo Steinbauerjogl( GA 58) war die" schwarze Kuchl" noch bis 1967 als Futterküche in Betrieb.

In jüngster Zeit bietet sich dieser Raum häufig für den Ein-bau von Sanitäreinheiten an. Bei den als Küchenstubenhäuser ge-bauten Gebäuden kommt es im allgemeinen durch den Sparherd zu ei-ner Aufwertung der Küche, die nun auch vielfach die Eẞ-, teilwei-se die Wohnfunktion( bis zum Fernsehen) mit übernimmt, sodaß dieeigentliche Stube oft nur mehr als Schlaf- oder auch als Reprä-sentationsraum dient( s. Kap. 6.1. und RO 43, wo die Stube sogaraufgeteilt wurde). Fallweise kommt es aber auch bei diesen neue-ren Mauerbauten zu einer Verlegung der Kochfunktion in die Stube,wodurch die Küche für andere Zwecke frei wird.

Für die neueste Entwicklung der Kochstellen gilt, was schonbei der Behandlung der Stube erwähnt wurde. Die gesetzten Spar-herde wurden meist schon durch eiserne Tischherde ersetzt, dane-ben gibt es oft auch Elektroherde, die aber eher selten verwendetwerden.

Die übrige Ausstattung schwankt je nach Finanzkraft und städti-schem Einfluß von einfachen Möbeln des beginnenden 20. Jh. biszu modernen Einbauküchen mit verschiedenen technischen Einrich-tungen.

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