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Das ländliche Wohnhaus im Gerichtsbezirk Stainz : eine Untersuchung historischer Hausformen in der Weststeiermark
Entstehung
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liegt im Hangenden und wird seinerseits abschnittsweise vonGneis- Glimmerschiefern überlagert. Dazwischen befindet sich derEk logit- Amphibolit- Stock des Rosenkogels. Im Sauerbrunngrabentritt mineralreicher Kalkmarmor auf.1

Das Weststeirische Hügelland besteht hingegen aus jungtertiärenAblagerungen, die schon westlich von Stainz beginnen und im Be-reich der Fluß- und Bachläufe im Osten von Talschuttmassen aus

dem Quartär oder jünger durchzogen werden.²

Die Oberfläche des Gebietes ist im Westen durch das Vorherr-schen von Rücken mit Kerbtälern gekennzeichnet, östlich der Ge-birgsrandstufe findet man eine Riedellandschaft mit dazwischenlie-genden Muldentälern, entlang der Wasserläufe junge Talböden und

Beckenfüllungen.³

1.2.3. Klima und Vegetation

Das Klima im voralpinen Bereich, dem Alpenostrand und demweiteren Vorland, zu denen auch der Bezirk Stainz gehört, istdurch die untergeordnete Rolle der Reliefeinflüsse gekennzeich-net, dafür hat das Offensein nach Osten und Südosten Bedeutung.Bei Westströmung ist die Leewirkung deutlich zu spüren, schwacheStörungen sind daher oft kaum merkbar. Störungen vom Mittelmeerbringen hingegen für das Steirische Randgebirge und das ostalpineVorland viel Niederschlag, am Alpenrand auch Gewitter. Die Nie-derschlagsmenge beträgt im höhergelegenen Teil des Bezirks 1000-1250 mm/ Jahr, östlich der Gebirgsrandzone 900-1000 mm. Der Ost-rand der Koralpe stellt ein ausgesprochenes Gunstgebiet dar, öst-lich des Gebirgsrandes herrscht Riedel- und Talsohlenklima vor.Charakteristisch für das steirische Alpenvorland sind der oft war-

1 Peter Beck- Mannagetta, Geologie der Umgebung von Stainz. In: Hans Wilfinger,

800 Jahre Stainz 1177-1977. Neues Stainzer Heimatbuch. Stainz 1979, S. 11 f.

2K. Metz, Grundzüge, S. 57 f., 68 f. und Karte.

3 Wilhelm Leitner, Die Oberflächenformen der Steiermark. In: Atlas der Steier-mark. K. 8, 1964 und Erläuterungen zum Atlas der Steiermark. Graz 1973, S.53 f.

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