Kult der Körperfarbe zum Ausdruck komme und zur Imitation durchSolarien, Bräunungspillen u. ä. führe.
Lipp bemerkt, daß für die Aristokraten ganz bestimmte Arten vontrachtlichem Understatement charakteristisch seien, und Chr. Burck-hardt- Seebass weist darauf hin, daß die soziale Bedeutung der Klei-dung, wie sie von Girtler für Sub- und Superkultur aufgezeigt wurde,für die gesamte Kleidung gelte. Sie betont auch das Spiel mit demMüßiggang, die Unterscheidung zwischen Arbeits- und Freizeitklei-dung. O. Moser erwähnt dazu die ehemals fixen Bekleidungsvor-schriften, etwa der wandernden Zimmerleute.
W. Brückner bejaht noch einmal die am Anfang dieser Diskussionvon K. Beitl rhetorisch gestellte Frage" Ist das Volkskunde?" undbetont, daß auch die Jeans- Debatte gezeigt habe, daß dieses Phäno-men alltäglich und für die Volkskunde wichtig sei. Die Erwähnungder Glosse eines Journalisten, der die Uniformierung der Frauen inFührungspositionen beobachtete, wird von Chr. Burckhardt- Seebassdurch den Hinweis auf US- Literatur für Frauen im Management er-gänzt.
DISKUSSION ZU DEN VORTRÄGEN HÖRANDNERKATSCHNIG- FASCH- BAŠ
Protokoll: Adelheid Schrutka
Vortrag HÖRANDNER
Oskar Moser resümiert, daß von der Referentin ein riesiger Aufga-benkatalog aufgeschlagen wurde.
Christine Burckhardt- Seebass versucht, eine Relation zu den Aus-führungen von Wolfgang Brückner herzustellen. Zeichen können diffus( z. B. Lederjacke), aber auch fest und einfach sein( Vereinstrach-ten).
Die Trachtenforschung sei durch die Limitierung auf die bäuerlicheRegionaltracht wieder historisch geworden.
Von der Tracht als historischem System spricht auch WolfgangBrückner. Die Frage nach dem Zeichencharakter, nach dem System,schließt die historische nicht aus( Burckhardt- Seebass).
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