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Die Darstellung von Kinderspielzeug und Kinderspiel in der griechischen Kunst
Entstehung
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Auf einem Vasenbild aus frühklassischer, und mehreren Vasenbildern ausklassischer Zeit.

Auf einer römischen Gemme, welche auf ein hellenistisches Vorbild zu-rückgeht.

Auf einem Klappspiegel aus dem 4. Jh. v. Chr.

Auf Terrakotten aus hellenistischer Zeit.

Eis Omillan:

Das Spiel findet sich auf einem Choenkännchen des späten 5. Jhs. v. Chr.und ist in einer Terrakottagruppe aus Böotien, die in den Anfang des5. Jhs. v. Chr. datiert wird, erhalten.

Tropa:

Die Darstellung dieses Spiels findet sich auf einer attischen Grabsteledes 4. Jhs. v. Chr.

Schaukel

Schriftliche Quellen:

Hesych. s. αἰώρα, ἀλῆτιςAthen. XIV 618 e

Poll. IV, 55, IV, 131

Hyg. astr. II 4

Schol. in Germ. p. 389, 9

Strab. V 225

Theophr. De vertig. 7

Paus. X, 29, 3

Das Schaukelfest der alópa oder alopat 199 war ein Fest zu Ehren desDionysos in Athen und Ikaria 200, bei dem Jungfrauen Glossar ::: zum Glossareintrag  Jungfrauen geschaukelt wur-den und ein ἀλῆτις 20 genanntes Lied gesungen wurde. Dieses Schaukel-

fest stellt nach Frazer 202 und Deubner 203 einen Segensritus bzw. eineReinigung dar, nach Nilsson 204 ist der Zweck des Schaukelns ein Frucht-barkeitsritus.

Nilsson verbindet das Schaukelfest mit den Choen 205, Deubner hingegen199 Siehe RE, siehe Aiora.

200 Deubner, Attische Feste, S. 119, Anm. 2.

201 M. P. Nilsson, Die Anthesterien und die Aiora, Eranos XV, 1915, S. 190:Erigone hatte einen Doppelnamen, Aletis= die Umherirrende. Auch das Festhieß so, erst später wurde es nach seinem auffallendsten Brauch, dem Schaukeln,benannt.

202 J. G. Frazer, The dying god, London, 1911, S. 277 ff.: Swinging as amagical rite".

203 Deubner, S. 118.

204 Nilsson, S. 197.

205 Nilsson, siehe Anm. 3: ,, Man erhält den Eindruck, daß die engste Verbin-dung bestehe zwischen den Choen und dem Sühnefest für Erigone".

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