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In den Veroneser Bergen : Land und Leute in Tregnago und der Val d'Illasi ; Katalog der Sonderausstellung
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Fasching Im Fasching zogen maskierte Kinder und Burschen

von Haus zu Haus, um kurze Szenen aus Theater-stücken zum besten zu geben, die sie im Winteraus irgendeinem bekannteren Textbuch einstu-diert hatten. Mit dem dabei gesammelten Geldwurden kleine private Feiern veranstaltet. Diesekurzen und improvisierten Vorstellungen nannteman" i parlari".

DIE An langen Winterabenden, während der Stunden,die man im Stall verbrachte( il filò) oder zu HauseVOLKS-nach dem traditionellen Rosenkranzgebet, war esERZÄHLUNG üblich, einander Geschichten, Märchen, außerge-wöhnliche Geschehnisse und Legenden zu erzäh-len. Die Darsteller in diesen Geschichten warendie Toten, der" Orco" und verschiedene Hexen,wie zum Beispiel die" Fade", die" Anguane" unddie" Genti beate". Diese phantastischen Gestaltenwaren wahrscheinlich aus der Angst vor einermöglichen Strafe Gottes, vor Unwettern, Katastro-phen, Menschen- und Tierseuchen entstanden.Sie hausten an ganz bestimmten Plätzen und hat-ten ein charakteristisches Aussehen. Jede Ort-schaft bezeichnete sie mit eigenen Namen, dieebenso wie die Geschichten, mündlich von einerGeneration zur nächsten weitergegeben wurden.Die Hexen besaßen einen menschlichen, doch oftunsichtbaren Körper. Sie folgten alle den Weisun-gen des Teufels. Sie wechselten ihre Gesichter,Kleider, ihr Gehaben und die Art, mit den Men-schen umzugehen. Doch waren sie alle in gleichemMaße widerwärtig und böse, von wenigen groß-herzigen Augenblicken abgesehen.

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