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In den Veroneser Bergen : Land und Leute in Tregnago und der Val d'Illasi ; Katalog der Sonderausstellung
Entstehung
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TEXTIL- Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts war dieSchafzucht im gesamten Gebiet der VeroneserERZEUGUNG Berge weit verbreitet, da die Schafe in der Er-nährung anspruchsloser als die Rinder warenund sie die Wolle für die Kleidungsstücke derBauern lieferten. Die Schafe wurden zweimal imJahr geschoren, vor und nach jener Zeit, diesie auf der Sommerweide zubrachten.

Die Wolle wurde in einem Holzschaff sorgfältiggewaschen, dann aufgehängt und getrocknet.Anschließend erfolgte das Kämmen. Dabei wurdendie Fasern entwirrt und zurechtgerichtet. In frü-heren Zeiten wurden für diese Arbeit Disteln ver-wendet, die in dieser Gegend sehr verbreitetwaren. Später bediente man sich eines mit einemGriff versehenen Holzbrettchens, in das Nägeleingeschlagen waren. Ein weiteres Holzbrettchenkonnte auch auf einer Bank oder an einem auf-gestellten Rahmen befestigt werden.

Die gekämmte Wolle wurde dann gesponnen. DasSpinnen konnte auf zwei Arten durchgeführtwerden:

1. händisch mit Spinnrocken und Spindel

2. mit dem Spinnrad( molinèla).

Das Die gekämmte Wolle wurde auf einen Spinnrockenhändische gesetzt, der im wesentlichen aus einem Stab be-stand, dessen Ende verbreitert war. Die Spin-Spinnen nerin nahm vom Spinnrocken einen Bausch Wollemit und drehte ihn zwischen Daumen und Zeigefin-ger. Zur schnelleren Drehung des Fadens be-Spinnrocken diente sie sich der Spindel, eines kleinen zylin-und drischen Holzstabes, der zur Mitte hin an Volu-men zunahm. Diese Verdickung machte die Spin-Spindeldel schwerer und übte die Funktion einesSchwungrades aus, wodurch die Drehbewegunggefördert wurde.

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