BETRACH- Pagani, die am weisten im Gebirge gelegene Sied-TUNG lung in der Provinz Verona, liegt in einer Höhevon 1260 m an den Hängen des Monte Lobbia undEINER fügt sich in ausgewogener Weise in die LandschaftANSIEDLUNG ein.
Ihre Gründung fällt in die Zeit der EinwanderungAMjener bairisch- deutschen Völker, die im 13. Jahr-BEISPIEL hundert weite Teile der Lessinia längs der StradaDES Vicentina besiedelten. Die Strada Vicentina liegtoberhalb der Ortschaft und stellte damals eineWEILERSwichtige Verkehrsverbindung zwischen den Vicen-PAGANI tiner Tälern des Chiampo und dem Caregagebirgedar.INIn dem komplexen System von bebauten und nichtCAMPO bebauten Räumen des Ortes stellen die Häuser dieFONTANA Keimzellen der Besiedlung dar.
Die ursprüngliche Bedeutung des Hauses liegt inseiner Funktion als zentrale Leitstelle der land-wirtschaftlichen Tätigkeit. Es diente also nichtausschließlich als Wohnstätte, sondern ist durchseinen ganz spezifischen Standort in der Land-schaft ein Zeichen dafür, wie der Mensch seineUmgebung umwandelt und nutzbar macht.Die Häuser sind immer an klimatisch günstigenStellen errichtet. Dazwischen findet man landwirt-schaftliche Gebäude, die, wenn sie als Ställe ver-wendet werden, direkt mit dem Weideland verbun-den sind. Im nichtverbauten Gebiet verschmelzenoft die Grenzen zwischen privatem und öffentli-chem Grund. Diese Areale sind durch Bodenpfla-sterung, Nischen, Zufahrten und kleine Mauerngegliedert, die lesbare Zeichen der geschichtli-chen Entwicklung der Ortschaften darstellen.Nur das Brunnengebäude unterscheidet sichdurch seinen speziellen Charakter von den übri-gen Bauten, weil es die wichtigste gemeinschaft-liche Einrichtung des Ortes ist. Wie auch in allenübrigen Siedlungen, die in wasserarmen Gebietenentstanden sind, hat das Wasser in Pagani einenentscheidenden Einfluß auf die Entwicklung undStruktur der Siedlung ausgeübt.
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