ANALYSE Betrachtet man das Bergland der Lessinia in einerHöhe von über 800 m, dort, wo die Siedlungen derDER Zimbern entstanden sind, so kann man mit zuneh-BESIEDLUNG mender Höhe folgende Einteilung treffen: Manfindet Ansiedlungen, die sich um SiedlungskerneDESgebildet haben und bis zu einer Größe von 15 bisGEBIETES 20 Familien angewachsen sind. Außerdem gibt eseigene, geschlossene und komplexere Wohnsied-lungen mit gemeinsamen wirtschaftlichen und ar-beitstechnischen Erfordernissen.
Steigt man weiter aufwärts, so wird die Land-schaft zunehmend gebirgiger, die Behausungenspärlicher und isolierter. Es gibt weniger Straßen,die Wälder lichten sich, um Wiesen und WeidelandPlatz zu machen. Hier trifft man auf die Sennhüt-ten der Lessinia, in denen während des SommersMilchprodukte verarbeitet werden. Die Tiere wer-den außerhalb der Sennereien, in umzäuntenArealen, gehalten.
Die Sennhütten sind Steinbauten, die an denEcken meist behauen sind und haben steile, ausSteinplatten gefertigte Dächer. An der Vorder-seite befinden sich kleine Öffnungen, die einenin Stein gehauenen Rahmen aufweisen. Das zujeder Hütte gehörige Areal ist sorgfältig aufge-teilt und meist durch aufgestellte Steinplatten ab-gegrenzt.
Die Viehweide ist mit Bäumen und Hecken be-pflanzt, sodaß sich eine natürliche Einfriedungergibt.
Ein Teil des Bodens wird manchmal als Gemüse-garten verwendet.
TypischeArchitektur
aus
einer
Gegend
der
Lessinia
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