DIE Die Besiedlung der venetischen Voralpen durchdeutsche Völkerschaften beginnt wahrscheinlichZIMBRISCHE mit dem Ende des 10. Jahrhunderts und setzt sichBESIEDLUNG bis ins 13. Jahrhundert fort. Die ältesten Ansied-lungen dürften in der Hochebene von Asiago ent-standen sein. In der Folge kam es zu weiteren An-siedlungen in den Veroneser Bergen. Dies gehtaus einem Dokument des Jahres 1287 hervor, in
Historischgeographische dem der Bischof Bartolomeo della Scala die Be-Zuordnung siedlung einiger Gebirgsgebiete aus kirchlichem
Besitz erlaubt.
Der Hauptort der neugegründeten Gemeinden warRoverè. Ihre Zahl wuchs ständig an, bis im Jahr1616 schließlich dreizehn Gemeinden existierten( daher der Name die" Dreizehn Veroneser Ge-meinden").
Es waren dies: Velo, Roverè, Valdiporro, Campo-silvano, Selva di Progno, San Bartolomeo Tedesco,Azzarino, Badia Calavena, San Mauro di Saline,Boscochiesanuova, Erbezzo, Cerro, Tavernole.Giazza gehörte zur Gemeinde Selva di Progno.Die Sprache der Dreizehn Gemeinden entwickeltesich aus dem Mittelhochdeutschen. Diese Sprachewurde im 13. Jahrhundert von den Holzfällern undHirten gesprochen, die noch zum Teil als Nomadenlebten und zu den am weitesten im Westen leben-den Deutschen des Gebietes von Vicenza zählten.Bei ihnen taucht zum ersten Mal die Bezeichnung" zimbrisch" auf. In der Tat nannten sie sichnicht nur" Deutsche", sondern auch" Zimberer",das heißt Zimmerer, Holzfäller.
In früheren Zeiten wurde dieses Wort fälschlicher-weise mit den" Zimbern", die im Jahr 101 vorChristus von Marius besiegt worden waren, inZusammenhang gebracht, sodaß man glaubte, esmit den Resten dieses antiken Volkes zu tun zuhaben.
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