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In den Veroneser Bergen : Land und Leute in Tregnago und der Val d'Illasi ; Katalog der Sonderausstellung
Entstehung
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UND

KUNST Die Kleinkunst des Illasitals besteht vor allem ausWandmalereien. Sie bilden ein charakteristischesElement dieser Kulturlandschaft. Ihre FormenAMBIENTE sind einfach, aber ausdrucksvoll. Sie habenkunsthandwerklichen Charakter. Die Malereienspiegeln die Vorstellung des Volkes von derMuttergottes und den Schutzheiligen wider.Auch ihre Standorte zeugen von der Intention,aus der heraus sie entstanden sind: an den Weg-kreuzungen, auf den Eingangsbögen der Gehöfte,an den Fassaden der alten Häuser. Sie solltendie Familien und Wandersleute in dieser damalssehr armen und unwegsamen Gegend beschützen.Oft erinnern sie auch an ganz bestimmte Ereig-nisse aus dem Leben einer kleinen Gemeinde.In alten Texten spricht man von" madonari", diesich an der Schule Veroneser Maler gebildet hät-ten, um dann die Provinz zu durchwandern unddie Fassaden der Häuser zu schmücken. Die Al-ten können sich noch erinnern, daß am Ende desvorigen Jahrhunderts Wandermaler als Gegenlei-stung für eine Mahlzeit Heiligenbilder, wie zumBeispiel die Muttergottes mit dem Jesuskind, denHl. Blasius, den Hl. Christophorus und andereHeilige malten.

Besondere Beachtung gebührt dem" Arco delleMadonne di Cellore", durch den man einen altenHof betritt und der das Künstlerische mit dergewohnten Architektur des Tals verbindet.

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