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In den Veroneser Bergen : Land und Leute in Tregnago und der Val d'Illasi ; Katalog der Sonderausstellung
Entstehung
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KLÖSTER

DIE Im Veroneser Gebiet waren im Hochmittelalterkaum größere Klosterzentren vorhanden, da esso gut wie keine Adelsgeschlechter gab, die ih-ren Einfluß durch die Gründung von Klösternverstärken hätten wollen.

Unter den wenigen Klöstern, die in der Zeit derKirchenreform im 13. Jahrhundert gegründetwurden, befindet sich San Pietro di Calavena,das zum ersten Mal in einer Urkunde aus demJahr 1133 erwähnt wird: Es besaß ein so hohesAnsehen, daß es für würdig gehalten wurde, imJahre 1165 den aus Rom geflüchteten PontifexLucius III. zu beherbergen. In der Tat hat dieseKlostergründung seit ihrem Bestehen einenäußerst raschen wirtschaftlichen Aufschwungerlebt, sodaß durch Eintreibung von Kirchen-zehnten ein Zwist mit der Pfarre S. Maria Assun-ta von Tregnago entstand. Sein autonomer Ein-flußbereich weitete sich im Laufe des 13. Jahr-hunderts bis zu den Lessinier Bergen aus, dieam Ende des Jahrhunderts von zimbrischen Ein-wanderern bevölkert worden waren. Am west-lichen Hang des Tales in S. Mauro di Saline stehtdie Kirche zum Hl. Maurus. Eigentlich ist sie demHl. Leonhard geweiht und wurde im Jahre 1388über den Resten eines älteren Gotteshauses er-richtet, das zu Ehren des Hl. Bischofs Maurusgebaut worden war, der dort jahrelang als Ein-siedler gelebt hatte. Aus einem Dokument desJahres 1145 geht hervor, daß es von einem Priornamens Lanfrancus gegründet worden war.Daraus läßt sich schließen, daß auch eine kleineKlostergemeinschaft angeschlossen gewesen sein

könnte.

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