ROMANISCHE Während des gesamten 11., 12. und der ersten
Hälfte des 13. Jahrhunderts setzt sich in der
KIRCHEN Provinz von Verona die romanische Bauweise
durch. Einige der romanischen Kirchen des Illa-sitals sind bis heute erhalten geblieben. Das Bau-material ist Tuffstein und Backstein. Ausmaßeund Gliederung der Bauten sind einfach und be-scheiden. Charakteristisch ist die Schwere desMauerwerks und das Gefühl der Masse, welchedie Gebäude ausstrahlen, deren Mauern nur vonwenigen schmalen Fensteröffnungen durchbro-chen sind. Die Tore sind meist rechteckig, dieTürpfosten und Stützbalken sind aus Marmor.Darüber befindet sich im Protirium( der Vorhalle)eine bemalte Lünette( halb mondförmiger Aufsatz).Im Laufe der Jahrhunderte kam es an den Gebäu-den zu zahlreichen Veränderungen Zum Beispielist von der ehemals romanischen Pfarrkirche vonIllasi nur mehr der Turm im romanischen Stil er-halten geblieben. Das übrige Gebäude wurde imneoklassizistischen Stil wiederaufgebaut. Hinterdem Hauptaltar wurde ein Säulengang errichtet.In Tregnago wurden in einer kleinen romanischenKirche( Chiesa della Disciplina) an der Seite zweiGruften aus dem 14. Jahrhundert eingefügt. DasProtirium stammt aus der Nachbarspfarrei. ImInneren der dreischiffigen Pfarrkirche von Co-lognola wurden im Laufe des 18. Jahrhundertsionische Säulen und dekorative Bogengänge ein-gebaut, während die zwei Pilasterreihen derBalustrade neben dem Hauptaltar entfernt wurden.Die Fresken aus dem 14. und 15. Jahrhundertsind übertüncht worden.
Auch der Kreuzgang der ursprünglich romani-schen Pfarrkirche von Badia Calavena, der seitjeher ein Benediktinerkloster angeschlossen war,ist in der Renaissance erneuert worden. Hinterder gegenwärtigen Kirche verbirgt sich aber nochein Großteil der alten Konstruktion, wie zum Bei-spiel der Turm und die zum Teil verfallene Glöck-nerstube.
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