DIE Sie erhebt sich auf einer Anhöhe zwischen demIllasital und dem Val Tramigna. Die Burg ist vonBURG einer oval angelegten Mauer umgeben. Das einzi-VON ge Eingangstor ist im Südwesten gelegen. Die
ILLASI
kleinen Türme, von denen noch fünf teilweise er-halten sind, besitzen jeweils nur einen Mauervor-sprung, der für die Katapulte bestimmt war.Der Grundriß ist rechteckig und in zwei Hälftengeteilt, die unter einen großen Bogen miteinanderin Verbindung stehen.
Der Hauptturm steht in einem Abstand von unge-fähr zwanzig Metern neben der Burg und besitzteine vierseitige Basis.
Beide Gebäude sind aus viereckigem Tuffstein undin einer schlichten Form erbaut.
Im 15. Jahrhundert wurde der Bau wahrschein-lich neu gestützt, nachdem im Jahre 1405 wäh-rend des Krieges zwischen den Carraresen undVenezianern in der Burg ein Brand ausgebrochenwar. Die Stütze bestand aus steilen Strebepfei-lern an der Basismauer, wodurch das ursprüng-liche Burgtor verdeckt wurde.
In dem für den Burgherrn bestimmten Wohntraktfinden wir im Original erhaltene Fenster mitRundbögen aus Tuffstein. Andere Fenster, dieaus dem 16. und 17. Jahrhundert stammen, be-sitzen Einfassungen aus Kalkstein. Die Zinnen-kränze fluchten mit der Mauer.
Man nimmt an, daß diese Burg zu Beginn derFeudalzeit entstanden ist und als ein gegen Ostenvorgeschobenes Bollwerk der Stadt Verona ge-dacht war.
Zuerst Besitz der Montecchi, wurde sie im Jahre1223 Eigentum der Gemeinde von Verona und warschließlich in den Händen von Ezzelino da Romanound Mastino della Scala.
Nach dem Brand von 1405 wurde sie von Venedigaus restauriert.
Der Krieger Girolamo Pompei erhielt im Jahre1509 als Lohn für seine Verdienste von der Re-publik Venedig die Burg samt der Umgebung vonIllasi als Geschenk. In der Folge diente sie ver-schiedenen Feudalgeschlechtern und deren Zweig-linien als Wohnsitz.
Im Laufe der Zeit kam es zu diversen Umbautenund Teilungen, doch auf Grund der äußerst soli-den Konstruktion des Gebäudes konnten bis heu-te seine Grundstrukturen unangetastet erhaltenbleiben.
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