RÖMISCHE
EINE Die Gebirgskette, die das Illasital vom Valle diMezzane trennt, fällt nach Süden hin sanft zurEbene ab, in der sich von der Via Postumia bisHÖHENSTRASSE hin nach Illasi und Lavagno die östlichen römi-schen Zenturien entwickelten. Zur Römerzeit wardie Verbindung zwischen der Ebene und dem Ge-birge über die in der Talsohle führende Straßeunmöglich. Vor allem die engen Stellen des Talswaren durch die ständigen Überschwemmungendes Wildbachs nicht passierbar. Der Progno hat-te ja noch keinerlei Eindämmung und veränderteimmer wieder seinen Lauf. Die einzige Verbindungstellte so die Via Cara dar, eine Straße, die denGebirgskamm entlang führte und sich bis zurHöhe des heutigen Zentrums von Velo Veroneseaufschwang.
Es ist erwiesen, daß sie auch in den folgendenEpochen der Geschichte benützt wurde. So fin-den wir zum Beispiel Spuren aus der Völkerwan-derungszeit. Außerdem ermöglichte sie die Ent-stehung kleinerer Ortschaften, was eine landwirt-schaftliche Nutzung der umliegenden Berghängezur Folge hatte.
Ihr Verlauf, der nur in kleinen Abschnitten un-verändert geblieben ist, wurde immer wieder um-gestaltet, bis es schließlich zum Ausbau derStraße Mezzane- San Mauro Velo Veronese kam,die den heutigen Verkehrserfordernissen gerechtwird.
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Auch heute noch wird sie für den Viehtrieb be-nützt.
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