DIE
RÖMISCHE
BESIEDLUNG
Die Das zu Verona gehörige Umland ist am Ende des1. Jahrhunderts n. Chr. eines der ausgedehn-Umgegend testen Gebiete Norditaliens( 3700 km²).
Die Grenze im Bergland folgt dem Passo Pertica,den östlichen Ausläufern des Monte Purga und imOsten dem Pian delle Fugazze und dem Pasubio-gebirge.
Architektur
Die Weitgehend bekannt ist, daß in Colognola ai Colliein Tempel errichtet wurde, der von zwei" Lin-tiones"( Leinenweber) dem Gott Apollo gewidmetworden war. Daselbst und in Orgnano bestehenaußerdem Reste einer Villa. In Cellore wurdendie wichtigsten Teile des Grabdenkmals der Fa-milie der" Sartori" gefunden( siehe unsere Bild-dokumentation).
Kult
Der Inschriften und archäologische Funde aus demIllasital zeugen von einer intensiven Kulturaus-übung. In Marcemigo fand man Widmungen anMars und Fortuna, in Colognola ai Colli an Apollund in Illasi an die" Martes", die Götter der Le-benenergien.
Im archäologischen Museum von Verona werdenzwei Bronzefiguren, die die Göttin Minerva dar-stellen( eine davon stammt sicher aus Tregnago)und die Figur eines Laren( Lare aus Tregnago)aufbewahrt.
Die Aus einer in Colognola ai Colli gefundenen In-schrift geht hervor, daß im Illasital Stoff, ge-Wirtschaftnauer gesagt Leinen verarbeitet wurde( Lintio-nes- Leinenweber).
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Ebenfalls durch eine Inschrift belegt ist das Be-stehen einer Werkstatt im Vicus von Colognola,in der Silbergeschirr erzeugt wurde. Es arbei-tete dort ein" argentarius vasclarius", ein Sil-bergeschirrmacher CIL V 3428. Aus der Hügel-landschaft von Illasi, die reich an Wild ist,stammt die Inschrift des Jägers Publius ValeriusTrofimus, eines Freigelassenen, der jedoch übereinen gewissen Reichtum verfügte.