GRÖSSERE Steigt man das Illasital weiter aufwärts, so er-reicht man Tregnago. Obwohl das Tal nach demORTSCHAFTENOrt Illasi benannt wurde, ist Tregnago die bedeu-tendere Ortschaft.
Tregnago
Ihre Vergangenheit reicht bis in die Antike. AlsTeil der Geschichte Veronas setzt sich der Wer-degang Tregnagos im Mittelalter, in der Renais-sance und in den folgenden Jahrhunderten fort.Ein reichhaltiges Gemeindearchiv bewahrte Ori-ginalakten vom 15. bis zum 18. Jahrhundert auf.Leider wurde dieses kostbare Erbe an Dokumen-ten während der letzten Kriegsgeschehnisse zer-stört.
Der Ort erstreckt sich entlang der Talebene vonSüden nach Norden und wird vom WildbachProgno und den Berghängen eingegrenzt.
Im Westen des Flußlaufs befindet sich der kleineGemeinde bezirk Marcemigo.
Die städtebauliche Gliederung Tregnagos basiertauf zwei nahezu parallelen Straßen, entlang dererdie nach Westen gewandten Bauernhäuser ent-standen sind. Die ältesten unter ihnen haltensich architektonisch exakt an die venezianischeTradition der freistehenden Häuser und Villen.Sie sind nach Süden hin ausgerichtet. In diesenFällen verbinden die zwischen den Bauernhäusernentstandenen Wege die beiden Hauptstraßen.Einige von ihnen haben den Eingang an der Nord-seite, während sich an der Sonnenseite kleineGärten befinden.
Die zahlreichen Villen der Ortschaft besitzengroße Gärten, deren Steinmauern gemeinsam mitden Bauernhäusern die Straßen und Wege einfas-
sen.
( Vercelloni Virgilio," Tregnago, una borgata delveronese nella storia dell' architettura" aus:Architetti di Verona n. 10, März 1961, Seite 3)
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