VERKEHRS-
DIE Die Südgrenze der Täler der östlichen Lessiniaist durch einen schmalen Landstrich charakteri-siert, in dem sich die Hauptverkehrsadern derWEGE Poebene, nämlich die Eisenbahn und die Auto-bahn Mailand- Venedig befinden.
Die Via Postumia, Hauptverbindung nach Rom,führte entlang der Berghänge und etwas weiterim Norden als heute, um die sumpfigen Gebieteder Ebene zu vermeiden.
Von ihr zweigten die Straßen ins Landesinnereab. Sie waren meist auf den Bergrücken gelegen.Erst in jüngster Zeit rücken die Straßen in dieTalsohle und werden zu Verbindungssträngenzwischen den größeren Ortschaften. Der Han-delsaustausch und die Kommunikation wird da-durch wesentlich erleichtert.
Die Querverbindungen zur Taldurchzugsstraßefolgen den antiken Verkehrswegen. Entlang die-ser Wege entwickelten sich vom Mittelalter anOrtschaften und Siedlungen, deren Einwohnervor allem Landwirtschaft betrieben. Es entstandein System von Wegweisern, womit Richtungenund Wegstrecken bezeichnet werden konnten.Oft trifft man auf Bildstöcke an den Wegkreuzun-gen, Votivsteine und Gedenktafeln. Die Zypressesteht als Bezugspunkt in der Ferne.
Neben den Fahrstraßen gibt es noch ein dichtesNetz von Nebenverbindungen. Es sind dies teilslandwirtschaftliche Fuhrwege, teils Fußwege undAbkürzungen in verschiedenstem Zustand. Esgibt die Romantik der in Treppen angelegtenWege, die von doppelreihigen Zypressen gesäumtwerden. Daneben stehen eindrucksvolle Bauten,wie zum Beispiel erhöhte Straßen, die über-schwemmte Gebiete passierbar machen.Die Wege sind meist von Bäumen flankiert, dievor Sonne und Wind schützen sollen. An densteilsten Stellen sind sie gepflastert, um Abtra-gungen durch Regenfälle vorzubeugen.
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