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In den Veroneser Bergen : Land und Leute in Tregnago und der Val d'Illasi ; Katalog der Sonderausstellung
Entstehung
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GEOLOGISCHE Charakteristisch für das Illasital sind die ver-schiedenen Gesteinsarten, die zum Großteil sedi-

UND mentären Ursprung haben. Die unterschiedlichenGEOMORPHO- Kalksteinarten bestimmen entscheidend die mor-phologische Strukturierung des Tals. Aus DolomitLOGISCHE bestehen die rauhen Wände und Spitzen desCHARAK- Carega. Die Kalksteinarten des Giurassico( grau-er Kalkstein, ammonitisches Rot, oolitischer Kalk-TERISTIKA stein) formen die Struktur der Hochebene der

Lessinia und bestimmen die steilen Berghängedes oberen Tals. Vor allem im mittleren und un-teren Teil des Tals bewirken die Kalksteinartendes Cretaceo( Jurakalk und blättriger roter Kalk-stein) eine Rundung der Gipfel, die sich entlangder zur Ebene abfallenden Rücken aneinander-reihen. Die Talsohle entstand durch Ausschwem-mungen infolge der eiszeitlichen Erosion unddurch Wasserablagerungen. Dadurch erhielt siedie typische Terrassenformen.

Vom paläontologischen Gesichtspunkt aus be-trachtet haben die Felsen des Illasitals eine be-trächtliche Bedeutung. In ihnen findet man zahl-reiche Fossilien, unter denen die bekanntestendie Ammoniten der Kalksteine des Giurassicosind. In Bolca hingegen, im nahen Val d'Alpone,gibt es in den eozänen Kalkgesteinen die berühm-ten Fische und andere Tier- und Pflanzenfos-silien.

Das Gestein des Illasitals wird von alters her fürverschiedenste Zwecke gebraucht. Von beson-derer Bedeutung ist der Abbau des Ammonit-Kalksteins, der als Bau- und Zierstein vielseitigverwendet werden kann.

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