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Wegmüssen : die Entsiedlung des Raumes Döllersheim (Niederösterreich) 1938 - 1942 ; volkskundliche Aspekte ; Begleitveröffentlichung zur Sonderausstellung im Schloßmuseum Gobelsburg ; mit einem Beitrag über Waldviertler Flur-, Siedlungs- und Hausformen von Ernst Pleßl und einer Beschreibung Waldviertler Hochzeitsbräuche von Adolfine Misar
Entstehung
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Vom Leben auf dem Dorf

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Die erste geht eine,

die zweite beiẞt å

die dritte nimmt Mohnnudeln

und fährt damit å.

Landlerisch tanzen

und's Gehn bei der Nachtdas hat mi beim Teuxlso liaderli gmacht.

Drei Wochen nach Osternda geht der Schnee weg.Da heirat mei DiarnderlUnd i hab an D...

Mein Voda hat Ochsen,mein Muada die Gäns,mein Bruader, der Spitzbua,hat a schon a Mensch.

Mein Voda, der tuat nix,mein Muada gibt a Ruh,mein Bruder reißts Maul aufUnd i schau eahm zua.

Jetzt hat oaner gsunga,goar so betrüabt.

Das muaß oaner sein,

der koan Mensch nimmer kriagt.

Jetzt hat oaner gsungamit lange Haxn.

Die worn halt grad recht,zu oaner Bäckerkraxn.

Sechs Ochsen, sechs Roẞund a Haus wia a Gschloẞund a Diarnderl a gwichst's,sonst verlang i mir nix.

Und an gscheckerten Stierund a gscheckerte Kuah,die gibt mir mei Vodawann i heiraten tua.

Unser alts Häuselweihat mi recht gern.

Wann der Häuselmann stirbt,muaß i Häuselmann werd'n.

Büaberl wix, wix,dahoam hast halt nix,als a stoanalte Liesl,und mit dera hoaẞts nix.

In mein Vodan sein Hausgeht's rundumadum,da rennan die Mäus

in der Tischtrucha um.